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Beauty | 22.06.2018

Auf den Zahn gefühlt

Schöne Aussichten: So gehen gesunde Zähne und ein strahlend weißes Lächeln!

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(© Shutterstock)

Zähneputzen ist Frauensache! Oder zumindest war es das. Im Mittelalter. Damals war Mundhygiene eine Routine, die bestenfalls die weiblichen Mitglieder der Gesellschaft pflegten. Männer weigerten sich, der heute normalen Gepflogenheit des Zähneputzens nachzugehen. Der Grund? Schmerzen durch Karies galten als Prüfung Gottes. Wer lieber zur damals schon bewährten Zahnbürste griff als faule Beißer in Kauf zu nehmen, wurde schlichtweg als dekadent abgetan. Ein Szenario, das heute beinahe undenklich erscheint, – immerhin steht Zahngesundheit mittlerweile im Zentrum des Interesses rund um Vitalität und Wohlbefinden.

Zahn der Zeit. Obwohl Mundhygiene in unserer Gesellschaft mehr und mehr zum Thema wird, tummeln sich immer noch unzählige Mythen und Irrglauben um die große Angelegenheit Zahnpflege. Was die meisten von uns zum Beispiel nicht wissen: Tatsächlich beginnt die richtige Zahnpflege schon im Mutterleib. Je nach Ernährung und Lebensweise der Schwangeren können sich schon vor Geburt eines Kindes fehlerhafte Milchzähne bilden. Der Grund dafür kann mitunter an einer mangelhaften Zufuhr von Kalzium, Vitamin D oder Eiweiß liegen. Auch dass jeder Mensch mit weißen Zähnen geboren wird und sich diese erst im Laufe eines Lebens gelblich verfärben, ist ein Trugschluss. In Wirklichkeit variiert die Zahnfarbe von Kindesalter an und kann Nuancen zwischen strahlendem Weiß bis hin zu leichtem Gelb annehmen. Die persönliche Zahntönung lässt sich also bereits an den Milchzähnen erkennen.

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(© Shutterstock)

Gesunder Mund. Das eigene Weiß der Zähne in späterer Folge zu bewahren, erfordert ein gewisses Know-How. Generell gilt: Zweimal täglich für mindestens drei Minuten fleißig putzen. Ob dafür eine elektrische oder eine Handzahnbürste verwendet wird, ist von zweitrangiger Bedeutung. Wichtig ist nur, dass mit der richtigen Technik geputzt wird und das Zahnfleisch unverletzt bleibt. Tückischer wird die Angelegenheit bei der Wahl der richtigen Zahnpasta. Der Kosmetikmarkt bietet heute eine Vielzahl verschiedener Produkte, von denen längst nicht alle zu empfehlen sind. Generell gilt aber, fluoridhaltige Produkte zu bevorzugen, da diese am besten vor Karies schützen.
Auch Verbrauchertests und Gütesiegel können bei der Wahl geeigneter Pasten helfen. Im Idealfall sollte jedoch stets der Rat eines Zahnarztes eingeholt werden.  
 
Essen mit Biss. Wie könnte es anders sein? Auch Ernährung spielt eine wichtige Rolle, wenn es um Zahngesundheit geht. Zucker- und kohlenhydrathaltige Lebensmittel werden von Kariesbakterien durch Stoffwechselvorgänge zu Säuren umgewandelt, was folglich den Zahnschmelz schädigt. Für Naschkatzen gilt also: Finger weg von der Schokolade! Auch aggressive Getränke wie zuckerhaltige Säfte sollten vermieden werden. Stattdessen lohnt es sich, zu Obst, Gemüse und Milchprodukten zu greifen. Diese fördern die natürliche Gesundheit unserer Zähne.


Strahlende Aussichten. Trotz richtiger Ernährung und Pflege kämpfen viele Menschen mit unschönen Verfärbungen der Zähne. Mit der Zeit bilden sich natürliche Ablagerungen, die dem Schönheitsideal eines strahlend weißen Lächelns im Weg stehen. Aus diesem Grund entwickelte sich in den letzten Jahren ein weitläufiger Trend hin zu Bleaching, einer Art von chemischer Aufhellung der Zähne. Das Problem dabei? Der Bleichvorgang schädigt auf Dauer die Zahnstruktur und damit auch die Zahngesundheit. Aus diesem Grund sollte der Schritt hin zum künstlichen Weiß gut überlegt sein. Natürliche Aufhellmethoden wie Ölziehen oder das Abreiben der Zähne mit Bananenschalen versprechen auf Dauer ebenso ein Lächeln à la Hollywood – ganz ohne Chemie!