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Fashion | 04.05.2017

Blickst du durch?

Die Brille definiert das Gesicht. Sie sollten sich die Suche nach der richtigen Fassung nicht allzu leicht machen. Auch beim Schminken heißt es: den Typ betonen.

Bild 1705_B_Brillen_Aufmacher.jpg
©Shutterstock

Die Farbe

Alles nur Typfrage …

Grundsätzlich gilt: Eine Brille zu tragen bedeutet nicht, dass man sich stärker schminken sollte. Das Make-up sollte auch bei Brillenträgerinnen die Funktion haben, den Typ zu unterstreichen, Brille und Gesicht sollten einfach zueinander passen. Extravertierte Brillenträgerinnen werden ihr Auftreten durch mehr Farbe betonen, ruhigere Typen, die lieber von innen heraus strahlen wollen, sollten auch mit Brille diese Dezentheit beim Make-up verfolgen. Andrea Schöggl hat dennoch einen Tipp in puncto Farbe: Je auffälliger die Brille, desto dezenter sollte das Make-up sein. Eine dunkle Brille verträgt keine „laute“ Lippenstiftfarbe.

Die Rahmenbedingungen

Ganz wichtig: die Augenbrauen …

Die Augenbrauen bilden den natürlichen Abschluss des Gesichtes. Breitere Brauen geben dem Gesicht mehr Charakter. Experten raten, die Wahl der Fassung auf Form und Länge der Brauen abzustimmen, idealerweise folgt der obere Fassungsrand dem Brauenschwung. Sind die Brauen kürzer als die Augen, sollte die obere Brillenkontur diese verlängern. So entsteht ein „Uplift-Effekt“: Das Gesicht wirkt offener.

Apropos: Die Augenbrauen sollten einen schönen Bogen bilden, zu helle Brauen sollten gefärbt werden, aber nicht zu dunkel, sondern stets zur Haut- und Haarfarbe passend.

Bild gesichtsformen.jpg
Gesichtsformen: oval, rund, rechteckig, herzförmig, trapezförmig

Die Gesichtsform

Beliebt ist, was gefällt. Aber …

Die Brille soll in erster Linie der Trägerin gefallen. Dennoch gibt es beim Brillenkauf ein paar Tipps zu berücksichtigen: Runde oder geschwungene Brillenformen machen eckige Gesichter weicher, runde Gesichter werden markanter durch kantigere Fassungen. Hohe Gläser in Vollrandfassungen lassen lange Gesichter kürzer wirken, zarte Fassungen schmeicheln herzförmigen Gesichtszügen und zierlichen Gesichtern.

Wie lang die Nase wirkt, hängt im Übrigen vom Nasensteg ab. Je höher der sitzt, desto länger erscheint die Nase. Für Stupsnasen eignen sich nach oben gebogene Stege, nach unten gebogene lassen längere Nasen optisch kürzer erscheinen. Breite, dicke Stege sind optimal für nicht gerade verlaufende bzw. gebogene Nasenrücken. Bei eng zusammenstehenden Augen sollte man lange Stege wählen, um die Distanz optisch zu vergrößern.