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Lifestyle | 10.07.2020

Apokalyptische Zukunft

Unsere Buchrezension von CR Nicole Schlaffer

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© Shutterstock

Überraschende Wendungen, durchdachte Protagonisten, absurd-­geniale Story. Sandra M. Grosz legt hier einen Debutroman vor, der ein guter Start in eine solide Autorenkarriere sein kann. Wer auf Fantasy à la „Game of Thrones“ steht, ist hier bestens bedient. Als Leserin zähle ich mich nicht zum Fan dieses Genres, trotzdem hat mich das Buch und die Geschichte gepackt: Shira lebt als Leibeigene in einer apokalyptischen Zeit, die Elemente aus Vergangenheit und Zukunft vereint. Erst nach und nach setzen sich die Puzzle-Teile zusammen – auch, wie die einzelnen Charaktere zusammengehören. Um sich aus den Fängen ihres sadistischen Dienstherrn freizukaufen, scheut Shira vor keiner Gelegenheit zurück. In ihr schlummert eine Kraft, über die sie zu Beginn noch nichts weiß. Mit Trajan an ihrer Seite, der sie aus einem Verlies befreit, will sie für die Zukunft des Landes und gegen den teuflischen Herrscher Lambkin kämpfen. Wenn auch einige Handlungen etwas unausgereift wirken und die Geschichte noch gut 200 Seiten mehr vertragen hätte, ist das Buch spannend und lesenswert in seiner Gesamtheit. Die Dialoge sind liebe­voll-eigenartig und authentisch sowie kurzweilig. Langeweile kommt auf keiner Seite auf!

 


Rezension von Chefredakteurin Nicole Schlaffer

„Tochter des Feuers“

von Sandra M. Grosz

• Eisermann Verlag

• 285 Seiten

• Taschenbuch

• ISBN: 978-3961731381

• Preis: € 13,30