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Lifestyle | 08.06.2018

Red Berries

Sie sind wahre Vitaminbomben, kurbeln die Ausschüttung des Glückshormons Serotonin an und sind darüber hinaus auch noch kalorienarm. Erdbeeren und Kirschen! 🍓❤️🍒

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Rote Schönheiten! © Shutterstock

Die Erdbeere bringt es auf sagenhafte 60 Milligramm Vitamin C pro 100 Gramm. Damit liegt sie sogar noch vor bekannten Zitrusfrüchten wie Orange und Zitrone. Für Naschkatzen stellen Erdbeeren eine gesunde und kalorienarme Alternative dar. 100 Gramm kommen auf nur knapp über 30 Kalorien und jeder, der schon reife Erdbeeren probiert hat, weiß, dass die Natur nur wenig zu bieten hat, das den süßlich-frischen Geschmack von Erdbeeren toppt. Die reichlich darin enthaltenen Ballaststoffe regen die Verdauung an und unterstützen einen gesunden Stoffwechsel. Der Mineralstoff Kalium erhöht die Nierentätigkeit und wirkt somit entwässernd.

Handverlesen. Im burgenländischen Wiesen werden seit 170 Jahren Erdbeeren, auch „Ananas“ genannt, angebaut. Sieben Produzenten ließen sich für die Genussregion „Wiesener Ananas Erdbeeren“ lizensieren. Bedingt durch das milde pannonische Klima ist die Wiesener Erdbeere die erste in Österreich, die reif wird. „Die traditionelle Produktion, jahrzehntelange Erfahrung und viel Fleiß tragen dazu bei, dass die ‚Wiesener Ananas Erdbeere‘ so beliebt ist. Wir ernten alles mit der Hand – in den Erntemonaten Mai und Juni stehen wir täglich um sechs Uhr morgens am Feld“, erzählt Michael Habeler, Obmann der Genussregion „Wiesener Ananas Erdbeeren“.

 

Die Kirschenernte im Mai und Juni kann von Interessierten auch hautnah miterlebt werden.



Weltweit einzigartig. Auch Kirschen haben im Burgenland eine lange Tradition. In Zeiten des Tauschhandels gab es im Nordburgenland 30.000 Kirschbäume und bis zu 60 Kirschhändler. Die Genussregion Leithaberger Edelkirsche und Slow Food Burgenland wollen die alten Kirschsorten vor dem Aussterben bewahren. „Wir haben mit der Boku drei Jahre lang eine Sortenerkennung gemacht. Da ist rausgekommen, dass es diese bestimmten acht Sorten auf der ganzen Welt nur bei uns gibt. Und davon auch nur mehr ganz wenige. Uns ist es wichtig, dass wir für deren Fortbestand sorgen“, so Rosemarie Strohmayer, Obfrau der Genussregion Leithaberger Edelkirsche. In jeder der fünf Orte der Genussregion – Donnerskirchen, Purbach, Breitenbrunn, Winden und Jois – wurde ein Sortenerhaltungsgarten angelegt, um dem Aussterben entgegenzuwirken.

 

Markus Habeler mit seinem Sohn Michael, Obmann der Genussregion Wiesener Ananas Erdbeeren.



Wahre Gesundheitsbomben. Mit 60 Kalorien pro 100 Gramm ist die Kirsche kalorienarm mit einem sehr hohen Ballaststoffanteil, der die Verdauung anregt. Übrigens: Die Behauptung, dass man nach dem Verzehr von Kirschen kein Wasser trinken soll, weil sonst Durchfall droht, ist ein Mythos. Empfindliche Menschen können mit Blähungen reagieren, diese können nach dem Genuss von anderen frischen Obst- und Gemüsesorten auch auftreten. Zusätzlich sorgen Kirschen mit dem enthaltenen Melatonin für einen besseren Schlaf, der Farbstoff Anthocyan macht freie Radikale im Körper unschädlich und unterstützt den Aufbau von Bindegewebe. Cellulite und schlaffer Haut wird so vorgebeugt. Kirschen verhelfen aber auch zu einem strahlenden Lächeln. Antibakterielle Inhaltsstoffe und Enzyme wirken der Bildung von Zahnbelag und in weiterer Folge Karies und Parodontitis entgegen.

 

Die Genussregion Leithaberger Edelkirsche und Slow Food kämpfen darum, die raren Kirschensorten zu erhalten.

 

Rund um Kirsche & Erdbeere

Kirschen und Genussmarkt
9. Juni, Kellerplatz Purbach, 10 – 16 Uhr
Von Kirsch-Leberpastete bis zu Kirschbrand und Kirschen-Senf-Sauce


Kirschenzauber
den ganzen Juni über kulinarische Kirschenwochen in den Partner-Gastronomiebetrieben der Genussregion Leithaberger Edelkirsche