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Lifestyle | 03.07.2019

Ballastabwurf

Unsere monatliche Buchrezension

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© Verlag

Achtung: Diese Sommerlektüre könnte dazu führen, dass Sie sich kurzfristig dazu entschließen, das Land zu verlassen! Zwei wundervolle Charaktere gehen aus unterschiedlichsten Gründen den Jakobsweg und erfahren dabei viel über sich selbst und ihre Mitmenschen. Zoe, Künstlerin und Yogaexpertin, flüchtet aus Kalifornien nach Frankreich und beginnt dort zu gehen. Martin, ein Technikfreak aus England, will den von ihm entwickelten Wanderkarren für Rückengeschädigte einem Praxistest unterziehen. Zunächst begegnen sich die beiden Protagonisten ziemlich genervt. Aber schräge Reisegefährten, Wetter- und Seelenkatastrophen schweißen zusammen. Während des Lesens bekommt man richtig Lust, alten Ballast abzuwerfen und seine Seele zu reinigen, Selbstzweifel zu überwinden und Grenzen auszutesten. Landschafts- und Ortsbeschreibungen lassen den Leser noch besser in die Welt des Jakobswegs eintauchen. Bestseller-Autor Graeme Simsion („Das Rosie-Projekt“) und seine Frau, Psychologin und Autorin Anne Buist, haben „Zum Glück gibt es Umwege“ gemeinsam geschrieben, jeder aus seiner Perspektive – beide sind den Camino gegangen, Sie auch schon?

Rezension von Redakteurin Nicole Schlaffer


„Zum Glück gibt es Umwege“

von Graeme Simsion und Anne Buist


• Verlag: Fischer Krüger

• 400 Seiten, gebundene Ausgabe

• ISBN: 978-3810530523

• € 19,99

Buch zur Verfügung gestellt von der Buchhandlung „das Lesezeichen“ (Bücher, Geschenke, hochwertige Kinderspielsachen, Dekoartikel) in Deutschkreutz.www.daslesezeichen.at