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Lifestyle | 05.12.2019

Rituale für den Jahreswechsel

Eine ganz besondere Energie begleitet uns um den Jahreswechsel. Die Raunächte, die Tage zwischen 24. Dezember und 6. Januar, eignen sich daher super, dieser Energie ganz bewusst Raum zu geben: in Form von Ritualen zum Abschied und Neubeginn.

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© Unsplash

Die zwölf Raunächte sind ein Naturereignis:

Als Differenz zwischen dem Mond- und Sonnenkalender liegen sie „zwischen den Jahren“. Traditionell nutzte man diese Zeit, um Häuser und Ställe zu räuchern und im Kreise der Familie zu orakeln, während draußen die Dunkelheit herrschte. Die hohe Symbolkraft dieser Zeit hinterlässt auch energetisch ihre Spuren. Wir können die Magie des Jahreswechsels spüren – alles scheint besinnlich, es ist eine ruhige Zeit mit einem oft eigenartigen Gefühl des Abschieds im Bauch. Rituale unterstützen uns in der Übergangsphase, das alte Jahr zu reflektieren und frisch und frei ins neue Jahr zu starten – und der kleinen Hexe in uns freie Hand zu lassen. Hier sind einige schöne Praktiken zum Jahreswechsel.


Das alte Jahr ausschwitzen.

Nehmen Sie sich Zeit, das alte Jahr auszuschwitzen: Mit einem ausgedehnten Besuch in der Sauna oder einem langen heißen Bad. Dabei konzentriert man sich darauf, alle Altlasten vom Körper zu waschen, negative Gedanken zu lösen und Raum zu geben für das Neue. Gönnen Sie sich vielleicht auch eine Massage oder machen Sie ein Ganzkörperpeeling, um das Reinigungsritual noch zusätzlich zu verstärken. Anschließend schlüpft man in rote Unterwäsche: Laut italienischer Tradition verheißt dies glückliche Liebesnächte für das neue Jahr.


Träume festhalten.

Was man in den Raunächten träumt, können wichtige Botschaften für uns sein. Legen Sie ein Notizbuch neben das Bett und schreiben Sie täglich direkt nach dem Aufwachen auf, wovon Sie geträumt haben, sonst erlischt die Erinnerung. Die Nacht vom 24. auf den 25. Dezember steht symbolisch als Deutung für den folgenden Januar, die 2. Rauhnacht für den Februar und so weiter. Es ist ein spannender Prozess, seine Träume als Botschaften selbst zu interpretieren. Das höhere Selbst liegt niemals falsch.


Wünsche manifestieren.

Sorgen Sie erst für eine entspannte Atmosphäre – Kerzen, Tee, Musik – und schreiben Sie dann all die Dinge auf, die Sie sich für das nächste Jahr wünschen, aus den Bereichen Beziehung, Arbeit, Familie, Gesundheit und persönlicher Entwicklung. Was möchten Sie dieses Jahr unbedingt umsetzen? Was soll dieses Jahr besser werden? Nehmen Sie sich bewusst Zeit, sich in jede Situation hineinzudenken und sie sich ganz genau vorzustellen. Wenn Sie die Wünsche im neuen Jahr zwischendurch herausholen, werden Sie überrascht sein, wie viele Parallelen sich finden.