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Lifestyle | 28.02.2020

Auf ins Paradies!

Wenn schon Urlaub, dann doch gleich richtig. Die Fotografin Michaela Pfleger hat sich den Traum erfüllt, den jeder hat: eine Reise auf die Seychellen.

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© Mia’s Photoart

Es ist genau die Postkartenidylle, die wir alle schon mal an einer Wand kleben hatten. Wenn jemand „Urlaub“ sagt, hat man automatisch endlose weiße Sandstrände, Palmen und Südluft im Kopf. Dieses Frühjahr war bei Fotografin Michaela Pfleger daher ganz klar: Inselparadies und Meer – also Freund und Kamera eingepackt und ab auf die Seychellen.

 


Nicht umsonst ist die Inselgruppe Traumdestination für Flitterwochen und steht auf der To-do-Liste jedes Globe­trotters. Es ist genauso schön, wie man es sich vorstellt, bestätigt Michaela im Interview. Drei Wochen lang relaxte das Paar auf vier verschiedenen Inseln: Der Hauptinsel Mahé, den beiden größeren Praslin und La Digue sowie der weitgehend unbekannten Cerf Island. „Da gibt es wirklich gar nichts – vier Privatunterkünfte und ein kleines Hotel, keine Straßen, nichts zum Einkaufen. Hier kann man die Seele richtig baumeln lassen“, schwärmt Michaela.

 


Leben am Strand

Auf Mahé und Praslin haben sich Michaela und ihr Freund ein Auto gemietet und sind von einem Strand zum nächsten getuckert. „Besonders auf Praslin gibt es so viele traumhafte, menschenleere Strände. Alle öffentlich – auch kein Hotel darf einen Strand für seine Gäste reservieren.“ Also: Schnorchelsachen eingepackt und losgepaddelt, wo auch immer es einen ins Meer zieht. Da begegnet man Meeresschildkröten oder findet im Korallenriff eine unzählige Vielfalt an bunten Fischen.

Die angeblich schönsten Strände hat das Paar gemieden, weil sich dort die Touristen tummeln. „Wir haben so viele Strände gesehen, die eigentlich schöner waren, wo man aber alleine ist.“

Auch wenn man kein Strandtyp ist, gibt es viel zu entdecken. Viele Wanderwege umschließen den schönen Urwald, abgeschiedene Wege offenbaren wahre Naturwunder. Zu Sonnenauf- und -untergang kann man Flughunde beobachten, bunte Vögel begleiten einen am Tag. Besonders ist die Coco de Mer, eine spezielle Kokospalme, die nur auf den Seychellen wächst. Im ihr gewidmeten Nationalpark Valle de Mai auf Praslin kann man ihrer interessanten Geschichte auf die Spur gehen.

 


Essen, Schlafen, Reisen

Gewohnt hat das Paar hauptsächlich in kleineren Privatunterkünften. Die kosten inklusive Frühstück 40 bis 50 Euro pro Person und Nacht. „Das Essen hat leider unser Budget etwas gesprengt, damit haben wir nicht gerechnet“, berichtet Michaela. Egal ob Strandbude oder Hotel, die Preise seien überall recht teuer – mit 20 Euro pro Essen müsse man rechnen. Die Küche selbst sei aber vorzüglich. Es gibt viel frischen Fisch, Currys, Obst. Zum Frühstück werden Eier und Toast gereicht, abends serviert man Gambas in Knoblauchsauce, Püree aus der heimischen Affenbrotbaumfrucht und den legendären Millionärssalat. Dieser wird aus den Palmherzen der Deckenia, einer Palme, die nur auf den Seychellen vorkommt, zubereitet und ist eine Delikatesse.

 


Reiseziel ausgewählt

Zu empfehlen sind die Seychellen unbedingt für die nächste Reise, so Michaela. Es sind keine Impfungen notwendig, gesundheitlich gibt es nichts Bedrohliches, auch „keine Tiere, die einen töten können“ – man kann also ganz unbedenklich die fantastische Flora und Fauna erkunden. Flüge gibt es zum Beispiel mit Qatar ab Wien. Michaelas Fazit: „Es wird nicht fad auf den Seychellen. Man muss keinen klassischen Luxus-Resorturlaub buchen, denn die Natur auf den Inseln ist echt gewaltig und einzigartig. Es gibt viel zu erkunden. Für Individualreisende ist es also perfekt.“ 


Die Seychellen

Die Seychellen sind ein afrikanischer Inselstaat, der aus 115 Inseln besteht. Sie befinden sich an der Ostküste Afrikas. Die malerischen Strände und die ökologische Vielfalt – von Tropenwäldern bis zu azurblauem Meer – machen sie weltweit zur absoluten Traumdestination.

Meine Tipps

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Die Grazer Fotografin Michaela Pfleger.

Das Naturreservat Fond Ferdinand auf der Insel Praslin besuchen. Dort genießt man am höchsten Punkt einen tollen Ausblick über die ganze Insel.

Cerf Island erkunden und eine Kajaktour machen. Die Insel ist grandios für alle, die wirklich ihre Ruhe haben wollen: Man hört und sieht weit und breit niemanden.

Die Insel Praslin ist einen Besuch wert: Dort gibt es viele kleine Strände direkt neben der Straße. Das Auto kann man einfach am Straßenrand abstellen.

Garden of Eden Extra Virgin Coconut Oil Factory auf Praslin: Das Kokosöl ist hervorragend und wird rein mit wildwachsenden Pflanzen gemacht, die von den umliegenden Bauern eingesammelt werden.

Bei der Takamaka-Rumfabrik auf Mahé handelt es sich um eine ehemalige Gewürzplantage mit Herrenhaus, La Plaine St. André, das heute als Restaurant betrieben wird. Es gibt einen wilden Garten mit Vanille und exotischen Obstsorten. Der Rum wird aus dem eigenen Zuckerrohr produziert.

Das Hotel Kempinski auf Mahé bietet eine tolle Auszeit, wenn man doch ein wenig Luxusurlaub möchte. Es liegt in einer traumhaften Bucht, wo man direkt vom Hotel weg schnorcheln kann.

Aus fotografischer Sicht: Kamera schnappen, sich treiben lassen und die wunderbare Natur der Seychellen einfangen – eine tolle Achtsamkeitsübung zum Runterkommen und Entspannen!