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Lifestyle | 05.04.2015

Rad-klar für den Frühling

Mit dem Rad auf dem richtigen Pfad. Wir verraten euch, entlang welcher Routen man die Sonnenseite Österreichs am besten erkunden kann.

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(© fotolia)

Wenn wir unseren Kalender aufschlagen und das Wort „April“ lesen, dann kann es auch nicht mehr lange dauern, bis uns in der Natur der Frühling endlich wieder entgegenlacht. Die Temperaturen beginnen zu steigen und damit erhöhen sich auch die unzähligen Möglichkeiten an Outdoor-Aktivitäten – vor allem im Burgenland. Auch bekannt als Radparadies. Denn hier kann man entlang mehrerer tausend Kilo­meter und perfekt ausgestatteter Wege das Land der Sonne mit dem Rad „erfahren“. Von der gemütlichen Family-Route über sportliche Rennstrecken bis zum Action-Garant „Iron Curtain Trail“ ist hier für Drahtesel-Fans alles dabei. Wir haben uns nach den schönsten Bike-Routen des Landes erkundigt.

Willkommen im Paradies.

Das Südburgenland erwartet Sportbegeisterte nicht nur mit 300 Sonnentagen im Jahr sondern bietet zudem sanft-hügelige Landschaften mit einem weitläufigen Radnetz. Über 260 Kilometer erstreckt sich die sogenannte „Paradiesroute“, die an drei Naturparks und vielen zauberhaften Flusslandschaften vorbeiführt. Bis an die Grenze gehen beziehungsweise fahren, kann man dank dem „Iron Curtain Trail“. Die Strecke startet im Burgenland an der Grenze zur Slowakai und verläuft entlang der ungarisch-österreichischen Grenze bis nach Slowenien. Diese Strecke erfordert mit 10.400 Kilometern und fünf Etappen einiges an Ausdauer, führt aber als Belohnung für das „Abstrampeln“ an historischen Highlights wie der Brücke von Andau oder dem Paneuropäischen Picknickplatz vorbei.

Rund um den Neusiedler See.

Es sind flotte 135 Kilometer, die der Neusiedler See seinen (Fahrrad-)Fans zu bieten hat. Aufgrund des ebenen Radwegs eignet sich diese Route ideal für Anfänger und Hobby­sportler, die sich für ein Wochen­ende zwischendurch auf das Rad schwingen möchten. Und der Ausflug macht sich auch bezahlt: Ein romantisches Radeln entlang des Schilfgürtels und ein traumhafter Ausblick auf den See warten auf Biker jeder Altersklasse. Die familien­freundliche, abgekürzte Version führt übrigens von Illmitz nach Mörbisch. Ein besonderes Highlight am Westufer des Neusiedler Sees ist der „Festivalradweg“. Dieser kombiniert Kulturhighlights mit Wein- und Kulinarikerleb­nissen und führt an der malerischen Altstadt von Rust, den Festspielstätten Mörbisch am See, St. Margarethen und am prächtigen Schloss Esterházy in Eisenstadt vorbei. Für eine beinahe kitschige Fahrrad­kulisse sorgt der 65 kilometerlange „Kirschblütenradweg“. Denn Mitte bis Ende April entfaltet sich die Route als einziges Kirschblütenmeer. Von Mai bis Juni können die reifen Kirschen an unzähligen Verkaufsständen gekauft und verkostet werden.

Quer durch den Nationalpark bis zum Reich der Naschkatzen.

Das pannonische Radangebot ist damit aber lange nicht abgedeckt und hält noch zwei weitere Routen bereit. Zum einen erfreut sich der „Lackenradweg“ großer Beliebtheit. Mehr als 80 tiefe, salzhaltige Gewässer sind mindestens einen Stopp wert. Der Rundkurs quer durch den Nationalpark „Neusiedler See-Seewinkel“ zeigt sich hier aber auch durch Feuchtwiesen, Hutweiden, der „Langen Lacke“, vielen Weingärten und mit mehr als 300 Vogelarten von seiner schönsten Seite. Und auf Naschkatzen, die gerne zu Obst greifen, wartet zu guter Letzt die süße Region Rosalia mit dem gleichnamigen „Rosaliaradweg“. Der Vorteil dieser Strecke: Der Zucker kann aufgrund der hügeligen Wege auch gleich wieder abtrainiert werden. Mit diesem vielfältigen Routen­angebot lässt sich auch der Neusiedler See und das gesamte Gebiet rund um diesen erkunden, beziehungsweise „erradeln“.


Komfort und Support.

In einem Radparadies dürfen natürlich Service- und Verleih­stationen nicht fehlen. Und die gibt es im Burgenland zu Genüge. Egal, ob beim Radverleih „Walter Mürner“ in Illmitz, beim „Landhotel Schabenhof“ in Hagensdorf oder in der „Vila Vita Pannonia“ in Pamhagen. Das Burgenland zeigt sich auch im Bereich „Service für den Drahtesel“ als wahres Rad-Mekka. Und wer gerne etwas bequemer auf Erkundungstour gehen möchte, der kann die abwechslungsreichen Landschaftsstriche auch ganz gemütlich mit dem E-Bike abfahren. Antriebsstarke, aber dezente Elektromotoren unterstützen das Radeln und sorgen für komfortablen Fahrspaß. An den verschiedensten Orten gibt es dafür sowohl Verleih- als auch Ladestationen.

Sicher am Rad! Hier geht's zu den wichtigsten Sicherheitstipps für das Radfahren.

Weitere Infos zu den Radrouten und Verleih- und Service­stationen findet ihr unter: www.burgenland.info & www.suedburgenland.info


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