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Lifestyle | 06.04.2018

Interieur für das Haustier

Gemütlich, schick und praktisch - das richtige Interieur kann nicht nur uns Menschen verzaubern, sondern auch unsere Haustiere

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Ob ein Wohnraum gemütlich und einladend oder eher langweilig und kalt wirkt, liegt in erster Linie am Interieur. Gerade Menschen mit Haustieren wie Hunden oder Katzen neigen aber dazu, die Praktikabilität über das Design zu stellen. Also wird das Sofa lieber mit einer alten sowie hässlichen Decke vor den Haaren geschützt und ein neuer Esstisch muss noch warten, da er ohnehin den Krallen der Katze zum Opfer fallen würde. Doch wir haben eine gute Nachricht: Die Zeiten, als sich Haustierbesitzer zwischen schönen oder robusten Möbel entscheiden mussten, sind längst vorbei. Es gibt vielerlei ansprechendes Interieur für Haustierbesitzer sowie deren Vierbeiner, das den Alltag nicht nur gemütlicher, sondern auch entspannter und im wahrsten Sinne des Wortes schöner macht. Wir haben deshalb die besten Tipps zum Thema Interieur für Haustiere und deren Besitzer © fotolia.com #140651402 | Urheber: nuzza11

Tipp 1: Fusselrollen, Polsterbürsten und Staubsauger als Geheimwaffe

Im ersten Schritt sollten Wohnräume natürlich stets dem eigenen Geschmack entsprechend gestaltet werden. Im Fokus steht schließlich der Wohlfühlfaktor für den Besitzer – und erst anschließend für dessen Haustiere. Bei vielen Hunden sowie Katzen steht vor allem ein Problem im Raum, das vom Kauf teuren oder schicken Interieurs abschreckt: Haare. Zwar gibt es mittlerweile auch Hunde, die aufgrund der fehlenden Unterwolle nicht haaren, jedoch handelt es sich dabei eher um eine Ausnahme als die Regel. Im Kampf gegen die Haare lautet die Lösung jedoch nicht, möglichst alte Möbel zu wählen und sämtliche Poster mit hässlichen Decken abzuhängen. Stattdessen braucht es nur altbewährte Geheimwaffen: Fusselrollen können kleinere Oberflächen wie Polsterstühle von lästigen Tierhaaren befreien, während Polsterbürsten auch bei größeren Möbeln wie dem Sofa kleine Wunder vollbringen. So können selbst hartnäckige Haare, welche sich vor allem bei kurzhaarigen Hunden oder Katzen geradezu ins Polster bohren, problemlos entfernt werden. Zudem kann ein Staubsauger mit dem richtigen Aufsatz das Sofa, Bett & Co reinigen. Mittlerweile gibt es sogar spezielle Staubsauger für Tierhaare mit entsprechend hoher Leistung.

 

Tipp 2: Prävention ist besser als Reaktion

Präventiv wirkt es natürlich auch, die Katze oder den Hund regelmäßig zu kämmen. Dafür sollten Bürsten und Kämme gewählt werden, welche für das jeweilige Tier geeignet sind und sämtliche losen Haare auch aus der Unterwolle gründlich entfernen. So bleiben die Wohnräume von Vornherein sauberer und bereiten weniger Putzarbeit.

 

Tipp 3: Auf die Materialien kommt es an

Weiterhin kann die Wahl der Materialien ausschlaggebend sein: So eignet sich zum Beispiel ein Sofa aus Leder für Tierhalter besonders gut, da es die Haare sowie Schmutz abweist und sich ganz simpel mit einem feuchten Tuch reinigen lässt. Wildleder ist hingegen sehr empfindlich gegenüber Krallen sowie Feuchtigkeit und in grobmaschigen Textilien verfangen sich die Haare besonders hartnäckig. Der Kauf von schönen und gegebenenfalls auch teureren Textilmöbeln ist trotz Haustieren also durchaus möglich, will allerdings gut durchdacht und auf die individuellen Anforderungen zugeschnitten sein.

 

Tipp 4: Praktische Gadgets erleichtern den Alltag

Steht das Interieur für den Besitzer, werden auch die praktischsten Ecken für die Haustiere ersichtlich. Wo wird das Kissen am besten platziert? Welcher Platz bietet sich für den Kratzbaum an? Nun gilt es, ein Konzept für die Welt der Haustiere in den eigenen vier Wänden zu erstellen. Hierbei sollte aber nicht nur auf das Design oder den Spaßfaktor für das Tier geachtet werden. Gerade jetzt wo der Frühling sich das erste Mal so richtig zeigt und der Freigang für die Katze geplant werden muss, gibt es auch durchaus praktische Gadgets, welche den Alltag für Mensch und Vierbeiner leichter und sicherer gestalten. Dazu gehören zum Beispiel mikrochipgesteuerte Katzenklappen oder eine Kamera mit App-Anbindung und Futterfunktion.

 

Tipp 5: Stylisches Tierzubehör

Interieur für Haustiere muss übrigens nicht unbedingt das Gesamtkonzept sprengen. Decken, Körbchen, Kratzbäume und sogar Spielzeug gibt es mittlerweile in vielfältigen Designs und daher gewiss passend zu jedem Einrichtungsstil. Den Haustieren dürfte es schlussendlich egal sein, ob sie in einem weißen oder schwarzen Korb oder Hundebett schlafen. Dennoch sollte natürlich das Wohlergehen der Tiere nicht außer Acht gelassen werden: Sicherheit steht immer an erster Stelle! Billigware aus China oder mit Giftstoffen belastete Spielzeuge sind deshalb ein echtes Tabu. Dank der großen Auswahl im Internet dürfte es aber kein großes Problem darstellen, den richtigen Mix aus Design und Qualität zu finden.

 

Tipp 6: DIY-Interieur für Haustiere

Ist dennoch nicht das passende dabei, haben wir noch eine weitere Idee auf Lager: Wie wäre es mit DIY-Interieur für die Vierbeiner? Der „Do It Yourself“-Trend hat Österreich schließlich schon seit mehreren Jahren fest in der Hand und wer das Hundebett oder den Kratzbaum selbst gestaltet, kann diese ganz gemäß der eigenen Vorstellungen und eben passend zum Look der Räumlichkeiten anfertigen. Weiterhin gibt es zahlreiche kreative Ideen im Internet, welche nicht nur stylish aussehen, sondern auch die Vierbeiner mit Spiel, Abwechslung und Komfort begeistern. So lassen sich das Interieur für Haustiere und jenes für deren Besitzer optimal kombinieren, damit sich alle Bewohner wohlfühlen und der „Schmuddellook“ endlich den schönen sowie modernen Wohnräumen weichen kann.