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Lifestyle | 15.05.2020

Fotograf, Fotobox, Fotospiegel

Das sind die wichtigsten Unterschiede.

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© https://www.zangl.org/wp-content/uploads/2020/03/spiegelbox.jpg

So lässt sich leichter entscheiden, auf welche Art und Weise man die Erinnerungen an ein besonderes Event festhalten will.

 

Fotos sind magisch. Gebannte Momente, konservierte Erinnerungen, die Möglichkeit, einen Blick von außen auf sich selbst zu erhaschen. Fotos gehören einfach dazu, wenn man ein tolles Event plant oder einfach nur einen Geburtstag  feiert. Mit Fotos kann man manchmal sogar Gutes bewirken, indem man „Gesicht zeigt“. Was wären die Erinnerungen an die Hochzeit, wenn man nicht durch das Fotoalbum blättern könnte, das all die wunderbaren und einmaligen Momente noch einmal lebendig werden lässt?

Heute gibt es ganz verschiedene Möglichkeiten, von einem wichtigen Moment Bilder anfertigen zu lassen, und sie bringen auch verschiedene Ergebnis hervor. Wir wollen diese Optionen einmal vergleichen, damit es euch leichter fällt, sich für eine zu entscheiden. Vielleicht muss man sich aber auch gar nicht entscheiden und kann verschiedene Varianten kombinieren? Lest selbst:

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© https://pixabay.com/de/photos/fotograf-kamera-foto-fotos-424623/

Der professionelle Fotograf: ein Dienstleister mit Können und Know-how

Wenn man auf einer Hochzeit oder einer wichtigen Feier Bilder anfertigen lassen will, die man später auch weiter verwenden kann, dann sollte man auf jeden Fall einen professionellen Fotografen engagieren und sich nicht auf die Fotokünste von Onkel Jochen verlassen. „Ich knipse dann die Bilder von euch“ sollte ein Satz der Warnung sein, der einen veranlasst, eine andere Lösung zu suchen. Es genügt auch nicht, eine gute Kamera zu haben, die ja sicherlich in vielen Hobbyequipments zu finden ist. Da heißt nämlich noch nicht, dass man auch viele Personen angemessen ablichten kann.

 

Ein erfahrener Fotograf weiß aber, worauf es bei den Bildern ankommt. Er kennt sich nicht nur mit den technischen Gegebenheiten wie Brennweite und Belichtung aus, sondern weiß auch, wie er die einzelnen Personen arrangieren kann, um besonders tolle Bilder erstellen zu können. Dabei hat jeder Fotograf natürlich seinen eigenen Stil. Dieser Dienstleister ist also unverzichtbar.

 

Es gibt jedoch auch einige Nachteile, wenn man mit einem Fotografen zusammenarbeitet:

 

  • Die Rechte an den Bildern gehören ihm, denn er hat sie erstellt. Man bekommt teilweise nur eine kleine Auswahl an Bildern und muss einen Aufschlag bezahlen, wenn man den Rest auch haben will.
  • Der Preis ist meist nicht ohne.
  • Ein Fotograf macht natürlich immer „gestellte“ Bilder. Diese sind schön arrangiert und sehen toll aus, doch die kleinen, privaten Momente einer Feier fehlen in den meisten Fällen. Schließlich wird der Dienstleister in der Regel nach Stunden bezahlt und ist nicht die ganze Zeit vor Ort.
  • Nach dem Event werden die Bilder erst einmal bearbeitet. Es kann also etwas dauern, bis man sie selbst zu Gesicht bekommt. Für ganz ungeduldige Bräute oder Geburtstagskinder ist das natürlich nichts.

 

Es gibt eine Alternative, die auch sehr gern als Ergänzung eingesetzt wird, und das ist die Fotobox. Was hat es damit auf sich?

 

Die Fotobox: lustige Selbstporträts am laufenden Band

 

Fotoboxen haben sich in den letzten Jahren als echter Trend etabliert. Sie kommen mittlerweile auf fast allen größeren Events zum Einsatz, sei es der Abschlussball, Hochzeiten oder runde Geburtstage. Auch für Firmenfeiern sind sie sehr gut geeignet, denn dafür einen Fotografen zu engagieren wird als übertrieben empfunden, bildliche Erinnerungen möchte man natürlich trotzdem haben!

 

Dabei ist die Bedienung denkbar einfach:

 

  • Der Anbieter liefert die Box, die im Grunde aus einem kleinen, mobilen Fotostudio besteht.
  • Er kümmert sich um alle technischen Einstellungen.
  • Wenn man einen bestimmten Hintergrund haben möchte, dann wird dafür gesorgt.
  • Nach dem Event baut der Anbieter die Box auch wieder ab.

 

Man muss sich also um nichts kümmern – selbst die witzigen Accessoires, welche den Bildern den letzten Schliff verleihen, werden auf Wunsch mitgeliefert.

 

Die Gäste schlüpfen in die Box und machen eigenständig Bilder. Dabei kommt es natürlich vor allem auf den Spaßfaktor an, was einen angenehmen Gegenpol zu den professionellen Aufnahmen darstellt. Witzige Posen, übergroße Hüte, die eine oder andere Knutscherei: in der Fotobox kann jeder ein wenig ausflippen. Man sollte nur daran denken, dass die Bilder hinterher von allen betrachtet werden können!

 

Apropos Bilder: Diese stehen sofort und in vollem Umfang zur Verfügung, es gibt keine Wartezeit. Man kann sich entscheiden, ob man lediglich die digitale Version oder auch richtige Fotostreifen haben möchte. Das Wichtigste ist jedoch, dass eine Online-Galerie erstellt wird, wo alle Gäste die Bilder einsehen, herunterladen, abspeichern und weiter verarbeiten können.

 

Der Fotospiegel: die Fotobox für elegante Outfits

 

Neben der Fotobox gibt es auch den Fotospiegel. Er macht einen wesentlich gediegeneren Eindruck und kann mit einem roten Teppich und einer Absperrung aufgebaut werden, was sehr beliebt ist. Das Prinzip ist aber das gleiche wie bei einer Fotobox, die Gäste machen selbstständig die Fotos und können sich dabei nach Belieben in Pose werfen. Auch die Ausgabe der Bilder erfolgt auf demselben Weg, man bekommt alle Bilder und hat sie auch schnell (sofort) zur Verfügung.

 

Der wesentliche Unterschied ist das Format, denn vor dem Spiegel kann man sich im Ganzen ablichten lassen, was besonders bei gekonnten Outfits oder eben dem wochenlang ausgesuchten Hochzeitskleid eine beliebte Methode ist. Zudem gibt es bei einem Fotospiegel oft ein technisches Menü, das die Gäste durch den Prozess führt und sie dazu animiert, lustige Bilder zu machen.

 

Mit diesen Tipps sollte es euch leichter fallen, die richtige Entscheidung zu treffen. Am Ende zählt aber nur eines: Ihr wart zusammen, ihr habt gefeiert und ihr werdet euch daran erinnern!