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Lifestyle | 03.07.2019

Berge oder Meer - Jeder hat seine Vorlieben

Bei der Entscheidung, wo es im nächsten Urlaub hingeht, stellt man sich die Frage: Berge oder Meer?

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Bei der Entscheidung, wo es im nächsten Urlaub hingehen soll, stellt man sich unweigerlich die Frage: Berge oder Meer? Besonders wer mit Partner oder Familie reist, wird zunächst mit allen Mitreisenden debattieren müssen, ob es hoch hinauf oder ans Wasser gehen soll. Jeder hat hier seine Vorlieben, die einen sehnen sich nach der frischen Bergluft, nach der wundersamen Stille, den endlosen Ausblicken über die Gipfel und saftigen Bergwiesen, die anderen genießen die salzige Meeresbrise um die Nase, den Sand unter den Füßen und die Sonne auf der Haut. Die zwei wichtigsten Aspekte im Urlaub sind Studien zufolge die Erholung und der Kontrast zum Alltag. In der Regel erfüllen sowohl die Berge als auch das Meer diese Voraussetzungen. Dennoch bringen die zwei verschiedenen Destinationen verschiedene Vorteile mit sich.

Der Kompromiss: Berge am Meer

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© Photo by Karine // Common License

Wer sich bei der Wahl zwischen Bergen und Meer schwertut, kann sich auch für einen Kompromiss entscheiden, der alle Mitreisenden zufriedenstellen sollte: Zahlreiche Destinationen der Welt locken sowohl mit hohen Bergen als auch mit Meer und Strand. Wer den Ausblick auf den blauen Horizont im Urlaub nicht missen will, wird an einer solchen Destination auf dem Gipfel der Berge mit dem Ausblick über das Meer ins Staunen versetzt. Eine derartige Destination ist Marbella in Spanien. Zwar ist das Gebiet der Costa del Sol für legendäre Sandstrände und ihre deliziöse spanische Küche berühmt, doch was viele nicht wissen ist, dass das Sierra-Blanca-Gebirge mit Möglichkeiten zum Wandern und Trekken in unmittelbarer Nähe der Stadt liegt. Auch St. Lucia in der Karibik strahlt nicht nur mit türkisem Wasser, sondern bietet mit den spitzen „Gros Piton“-Zwillingsbergen auch viele Möglichkeiten zum Wandern. Strandliebhaber, Naturfreunde und Trekkingfans kommen am Strand, auf Regenwaldtouren und beim Wandern voll auf ihre Kosten. Bei diesen Destinationen, auch Jamaica und Hawaii zählen hier dazu, muss man sich der Qual der Wahl zwischen Bergen und Meer nicht stellen, sondern kann beides auf einem Schlag genießen.

Meer: Strand, Wasser, Sonne

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Photo by Stevebidmead // Common License

Wer schnell friert und es gerne warm hat, ist am Meer richtig aufgehoben. Besonders in den Südländern, wie Spanien, Italien und Südfrankreich oder auch der Karibik, den Malediven und Co. steht vor allem eins auf dem Programm: Seele baumeln lassen und ausspannen. Was viele als Vorteil beim Strandurlaub sehen, ist die Möglichkeit, ganz einfach am Strand zu liegen, auf den Horizont zu sehen und den Alltag hinter sich zu lassen – ein ganz klarer Kontrast zum stressigen Arbeitsalltag, in dem es ständig Dinge zu erledigen gibt. Doch Entspannen und Nichtstun sind hier genauso gut aufgehoben wie aktive Unterhaltung im Wasser, mit Surfen, Tauchen, Segeln, Schwimmen und so weiter. Ganz wonach einem an dem jeweiligen Tag die Laune steht, kann man einfach nur die Strandpromenade entlang schlendern, am Strand liegen und den Sonnenuntergang genießen, oder sich im Wasser austoben. Das Wellenrauschen ist zudem ein Geräusch, das die Seele beruhigt und an keinem anderen Ort genossen werden kann als am Meer.

Wir lieben Berge: Fernsicht, Bergluft, Freiheit

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© Photo by Efraimstochter // Common License

Die erste Pauschalreise aller Zeiten fand 1863 in der Schweiz statt. Thomas Cook war es, der die erste Pauschalreise veranstaltete und den Alpinismus und Bergtourismus ins Leben rief. Seither gehören die Berge zu den wichtigsten Reisedestinationen, die auf Reisende eine unglaubliche Faszination ausüben. Und das zu gutem Grund. Am Meer wartet der Blick auf den Horizont, doch in den Bergen erwarten Bergsteiger und Wanderer atemberaubende Ausblicke auf eine scheinbar endlose Ferne mit massiven Bergwipfeln, die sich dem Himmel entgegenstrecken. Blickt man auf diese gigantischen Riesen, fühlt man sich plötzlich ganz klein und kommt aus dem Staunen kaum heraus. Das Wandern in den Bergen übt sich zudem besonders positiv auf die Seele aus. Die Bewegung, die Anstrengung und die frische Luft machen den Kopf frei und lassen die Endorphine durch das Blut strömen – besonders wenn man es zum Gipfel geschafft hat, was könnte sich besser anfühlen? Wohlbemerkt kann man auch in den Bergen einfach ausspannen, die Kunst des „Nichtstuns“ lernen und sich auf der Alm verwöhnen lassen, während man den Blick auf die Berge von Spa, Hütte oder der Terrasse genießt.

Ob es lieber ans Meer oder in die Berge gehen soll, ist Geschmackssache und muss jeder für sich selbst entscheiden. Eins ist jedoch klar: Sowohl der Urlaub am Meer als auch in den Bergen verspricht tolle Eindrücke und Erholung. Für uns ist jedoch klar: An den Bergen führt nichts vorbei!