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Lifestyle | 18.06.2018

Öko-Meister

Das „h“ ist entscheidend beim Lexus IS 300h – es steht für Hybrid, der derzeit praktikabelsten Möglichkeit, klassische und zukünftige Antriebskonzepte zusammenzubringen. Dazu noch Dynamik, Fahrspaß und futuristisches Design.

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Ausdrucksstark. Das markante Aussehen lässt den Lexus IS 300h zum Hingucker werden. © Bubu Dujmic

Ist man auf der Suche nach einer sportlichen Mittelklasselimousine, die ein wenig mehr Leistung unter der Haube hat, und hat man dabei die Umwelt im Auge, kommt man nur schwer an den seit Jahren bewährten und ausgereiften Konzepten von Lexus vorbei. Der von uns getestete F Sport kombiniert einen 181 PS starken 2,5-Liter-Vierzylinder-Benzinmotor mit einem 143-PS-Drehstrom-Elektromotor. Zusammen ergibt das wohlfeile 223 Pferdestärken, die per stufenlosem Automatikgetriebe auf die Hinterachse übertragen werden. Dank intelligenter Aufteilung der Antriebstechnik fährt man vor allem innerorts mit Strom und kann den Benzinverbrauch auf unter 5 Liter im Durchschnitt senken. Das kommt auch der CO2-Emission zugute, die mit sagenhaft geringen 99–109 g/km zu Buche schlägt.


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Zeitgemäss. Schnittiges Design und modernste Hybrid-Techno­logie. © Bubu Dujmic

Like or dislike. Der IS 300h zeigt sich außen, dank der breiten Schnauze und den schräg stehenden LED-Lichtern, sportlich und markant. Er hat Ecken und Kanten und hat bei der poten­ziellen Käuferschar sicherlich auch Gegner. Lexus zieht das Design konsequent durch, denn auch im Innenraum geht es futuristisch weiter. Das zentrale Infotainment-Display ist sehr schön in das Armaturenbrett eingearbeitet, kann aber nicht mit Berührungen (Touchscreen) bedient werden. Das geht mittels Bedienkopf in der Mittelkonsole und will vor allem in Fahrt geübt werden.

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© Bubu Dujmic

Raumgefühl. Mit seinen nicht ganz 4,7 Metern Länge gehört der IS 300h zur sportlichen Mittelklasse. Die Vordersitze in Leder sind bequem und bieten sehr guten Seitenhalt. In der zweiten Reihe lässt sich eine Strecke von Wien nach Feldkirch durchaus gemütlich bewältigen. Das Fahrwerk ist angenehm, aber doch straff abgestimmt. Kurze Schläge lässt der Lexus nicht an seine Passagiere durch. Der Kofferraum bietet nebst persönlichem Gepäck auch noch der einen oder anderen Urlaubs-Shopping-Beute genügend Platz.

Fazit: ein Alleskönner, der nicht nur durch seine ausgefeilte, ökologisch richtungsweisende Technologie besticht, sondern auch durch Komfort und wohldurchdachte Alltagstaug

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Stilbewusst. Die Analog-Uhr als aparter Akzent in digitalem Ambiente. © Bubu Dujmic

Zwei Tester, zwei Zugänge, ein Auto.

Astrid Kiraly. © Ernst Kainerstorfer

Klassik für Fortgeschrittene

Auf weisen Sohlen. Wer dem seit Jahren herrschenden Schräg- und Fließheck-Mainstream eine Absage erteilen und gerne mal wieder klassisches Limousinen-Feeling „erfahren“ möchte (und zudem über gehobene Ansprüche in Sachen Ökologie, High­tech und Kosteneffizienz verfügt), liegt bei diesem sportiven Hybrid-Modell genau richtig! Lexus macht seinem Ruf als Meister-Kompositeur umweltfreundlicher Komfort-Allrounder alle Ehre.

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Tobias Oberzeller. © Kurt Pinter

Wenig Verbrauch – Starke Leistung

Gutes Gewissen. Dass sich die Hauptantriebstechnik ändern muss, ist mittlerweile (zumindest in Europa) Konsens und die Hybridtechnik von Lexus stellt für mich den derzeit realistischsten Zugang dar. 2,9 Liter Verbrauch in der Stadt sind eine sehr laute Ansage, vor allem für ein langstreckentaugliches Auto, das auch Berufskraftfahrer im Alltag verwenden können. 

 

Text: Astrid Kiraly & Tobias Oberzeller