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People | 12.11.2018

BIG in BUSINESS

Wunderkurven made in Austria: Nadine Mirada (29) steht als Model jenseits der Size Zero kurz vor ihrem internationalen Durchbruch. Wir trafen die attraktive Linzerin zum Talk.

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Rundum schön: Setzt ihre Wow-Rundungen gekonnt in Szene: Austro-­Model Nadine Mirada kann über Diäten nur lachen. Gut so! © Anzhelika Kroiss

In Linz beginnt’s – und in Los Ange­les, Monaco, Paris und Co geht’s für ­Nadine Mirada erst richtig los. Mit einer „g’sunden“ Kleidergröße 40 und ihren Marilyn-Monroe-­Kurven lässt die bildhübsche Brünette das internationale Modelbusiness gehörig aufhorchen. ­Fashion-Giganten wie Guess und Good American (gehört dem Kardashian-Clan) reißen sich um ­unseren Curvy-Model-Export. Abhe­ben kommt für die ehemalige Online-­Marketing-Expertin nicht infrage. Ihre Mission ist es vor allem, kurvigen Frauen zu mehr Modemut und Selbstwertgefühl zu verhelfen.

Mit gesunden Maßen gelten Frauen in der Modewelt bereits als „Plus Size“ – eigentlich komplett verrückt. Wie siehst du das?

Nadine Mirada: Das stimmt. Korrekterweise beginnt Plus Size erst bei Übergröße. Eine 38/40 wird als „Curvy“ bezeichnet. Leider wird dies immer noch oft verwechselt. Ich stehe genau für diese gesunden Kurven. Wenn ich einen Teil dazu beitragen kann, dass sich auch junge Mädchen ohne gängige Modelmaße in ihrem Körper wohlfühlen, dann ist das ein großartiges Gefühl. Ich finde diese positive Entwicklung ganz toll, viele Frauen können sich leichter mit einem Kurvenmodel identifizieren, schließlich ist die „normale“ Frau meist nicht 180 cm groß und wiegt dabei 50 Kilo.


Models erzählen gerne, sie wurden klassisch auf der Straße von einem Scout entdeckt. Wie ist man auf dich aufmerksam geworden?

Durch Social Media! Der größte Online-Shop für Curvy Mode in Ame­rika wurde durch ein Outfit-Posting auf mich aufmerksam und hat mich zu ­einem Kampagnenshooting nach Los Angeles eingeladen. Ich konnte das ­anfangs gar nicht glauben. Die Amerikaner waren begeistert von mir, es hat sich jeden Tag ein neues Shooting ergeben und ich bekam den absoluten ­Zuspruch. Auch Paul Marciano, der Gründer der Marke Guess, hat mich über Instagram entdeckt und mich zu einem Testshooting eingeladen.

 

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© Anzhelika Kroiss

Isst du alles, worauf du Lust hast?

Grundsätzlich ja, wobei es mir sehr wichtig ist, mich überwiegend gesund zu ernähren. Von Diäten bin ich total abgekommen, ich halte das Leben für zu schön, um ständig auf etwas verzichten zu müssen.

 

Wie sieht deine Workout-Routine aus?

Ich trainiere manchmal mehr,  manchmal weniger. Je nachdem, wie viel ich gerade unterwegs bin. Aber ich versuche, dreimal pro Woche meine Übungen zu machen, alles mit Eigengewicht. Das spart mir auch viel Zeit in meinem stressigen Alltag.


Du hast außergewöhnlich schöne, dichte Brauen. Sind die denn echt?

Meine Augenbrauen haben sich ­tatsächlich zu meinem Markenzeichen ­gemausert. Und ja, an mir ist alles echt (lacht)! Um sie schön in Form zu bringen, verwende ich die „Brow Wax Strips“ von andmetics.


Dein bester Beauty-Trick – abseits von „Wasser und Schlaf“?

Kein Alkohol, kein Nikotin, keine Drogen und immer vor Mitternacht ins Bett!


Welche beruflichen Goals hast du dir gesetzt?

Mein ultimatives Ziel: eine internationale Kampagne für Guess und somit mein Gesicht weltweit in allen Guess-Stores. So wie sich dünne Models ein Engagement bei Victoria’s Secret wünschen, wünschen sich ­Curvy Models einen Auftrag von Guess. Ich liebe ihre unverkennbar weiblichen Aufnahmen!

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Jetzt geht’s rund! Von Swimwear bis Schmuck – ein Werbe-Deal jagt den nächsten. Auch auf Instagram hat Nadine mit mehr als 100.000 Followern absoluten Fame-Status (blaues Häkchen) erreicht. © Anzhelika Kroiss