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Beauty | 16.11.2017

Es ist Zeit …

… für reichhaltige Beauty-Power!

Temperaturen bis unter acht Grad. Der Körper stoppt umgehend die Talgproduktion, man schwitzt weniger, der Fett- und Wasserhaushalt gerät aus dem Lot und die Haut trocknet aus. Das Resultat ist unschön wie teilweise schmerzhaft: trockene Hände, Gesicht und Lippen. Genau die Stellen, in denen ohnehin schon weniger Talgdrüsen sitzen. Die Haut ist im Winterschlaf.

Was jetzt hilft, ist eine Feuchtigkeits-Offensive, bei der alle Hauttypen eines miteinander gemeinsam haben: Sie vertragen lipidhaltige Produkte. Am besten täglich. „Der Winter strapaziert unsere Haut stark durch Kälte und Heizluft und lässt sie austrocknen. Lipidhaltige Pflegeprodukte mit UV-Schutz sind jetzt das A und O“, weiß Elfi Fink vom gleichnamigen Kosmetikstudio. „Wer stattdessen wie im Sommer mit zu hohem Wasseranteil cremt – also mit viel Feuchtigkeit – der riskiert, dass die Haut an der kalten Luft ,friert‘.“ Ein Frostschutz muss also her, der als Tagespflege äußere Einwirkungen vor ungeschützter Gesichtshaut fernhält. Und der soll schon bei der täglichen Reinigung, abends und morgens, beginnen. Nur so soll sich die Haut auf wohltuende Öle und Fette vorbereiten können. Die Wunderwaffen im Winter: Peeling, Ampullen und Masken, die das Hautbild verfeinern, optimal versorgen und vor Umwelteinflüssen schützen. Sozusagen eine Kur, um der Haut etwas Starthilfe im frostigen Winter zu geben und mit reichhaltigen Wirkungsstoffen trockener und rissiger Haut vorzubeugen. Mehr Schwung, mehr Power – lautet das Beauty-Credo in heimischen Badezimmern.

 

Doppelt so viel Pflege

So weit, so gut, aber was ist mit spröden Lippen, rissigen Händen und unschönen Winterfüßen? Das weiß Kosmetikerin Lili Florian von Parkhotel Kosmetik: „Lippen, Hände sowie der restliche Körper sollten das ganze Jahr über gut gepflegt werden. Im Winter gilt es jedoch sich doppelt so intensiv um seine Haut zu kümmern.“ Reichhaltige Produkte schützen dann auch jene Hautstellen, die von dicker Kleidung aufgeraut werden und austrocknen. Zu wenig Sonnenlicht und geringe Flüssigkeitszufuhr tun den Rest. Beide Kosmetikerinnen sind sich einig: Auch Hände und Füße brauchen fettreiche Cremes und Masken. „Ein ausgiebiges Handbad in Paraffin, einem speziellen Wachs, wirkt bei strapazierter Winterhaut wahre Wunder“, verrät Fink. Und raue Füße erfreuen sich am Wirkstoff Urea, der ersten Hilfe bei trockenen Hautstellen, der wieder geschmeidige Haut-oberflächen zaubert. Etwas Fußbalsam rundet die Winterpflege ab und reduziert ganz nebenbei auch noch lästige Hornhaut. Und die Lippen? „Da hilft nur schmieren, schmieren, schmieren“, so Florian. Und trinken – täglich mindestens drei Liter, am besten Grünen Tee. Der sorgt nicht nur für inneren Wellness-effekt, sondern sogar für äußere Beauty-Power. Ein Schluck zum Aufwärmen, einen Wattepad-Tupfer auf irritierte Hautstellen …

 

Text: Yvonne Hölzl

Das tut gut
Für ein schönes Dekoletteé