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Beauty | 29.10.2020

Was ist schön?

„Schönheit war nie etwas Absolutes und Unveränderliches, sondern hatte je nach historischer Epoche und dem jeweiligen Land, der jeweiligen Kultur, verschiedene Gesichter.“ Umberto Eco in „Die Geschichte der Schönheit“

Indien

Eine helle Haut gilt in Indien als oberster Beauty-Standard. Kosmetika zur optischen Aufhellung des Teints finden hier reißenden Absatz.

Südkorea

Als schön gilt, wer große, runde Augen, eine hohe Nase, bleiche Haut und füllige Brüste hat. Laut Studien legt sich hier jede zweite Frau für dieses Schönheitsideal unters Messer.

Brasilien

Je größer der Po- und Hüftbereich, desto besser. Hingegen wird eine zarte Oberweite bevorzugt. Brasilien zählt weltweit zu den Ländern mit den meisten Schönheitsoperationen.

Iran

Iranerinnen legen durch den Hijab (Anm.: Schleier, der nur das Gesicht freilässt) großen Wert auf die Perfektion der sichtbaren Mund-, Nasen- und Augenpartie, wie minutiös gezupfte Augenbrauen, volle Lippen sowie eine zierliche Nase.

Frankreich

Vermeintliche Schönheitsmakel und Natürlichkeit werden in Frankreich unter dem gängigen Begriff „jolie laide“ (Anm.: „schön unschön“) gefeiert, die positive Seite der Unvollkommenheit hervorgehoben.

Tadschikistan

Die in Europa verpönte Monobraue (Anm.: durchlaufende Augenbraue) à la Frida Kahlo (Anm.: mexikanische Malerin und Vorreiterin weiblichen Selbstbewusstseins) trifft in Tadschikistan genau den Schönheitsstandard.

Persien

Das sogenannte Mondgesicht mit rundlichen Zügen gilt im Großraum Vorder- und Zentralasien als Ideal, während in Europa der Beauty-Trend hin zu schmalen Gesichtsformen und markanten Wangenknochen geht.