Loading…
Du befindest dich hier: Home | Lifestyle

Lifestyle | 29.05.2020

Die besten Sportarten für den Sommer 2020

So bringst du dich in Krisenzeiten in Form

Bild 20200529 yoga-2662237_1920.jpg
Foto: www.pixabay.com

Der Sommer im Jahre 2020 stellt neue, veränderte Anforderungen an den sportbegeisterten Einzelnen. Viele Fitnessstudios sind nach wie vor aufgrund der Corona-Maßnahmen geschlossen, Sport im Verbund mit anderen Menschen setzt generell eine gewisse Risikofreude voraus –

kurz: dieses Jahr ändert sich vieles.

Sportarten gewinnen an Beliebtheit, die sich auch alleine und im Optimalfall innerhalb der eigenen vier Wände ausüben lassen. Neben Trainingseinheiten, bei denen man mit dem eigenen Körpergewicht arbeitet, liegen daher Laufsportarten voll im Trend.

Wir geben euch hier einige Tipps an die Hand, wie ihr den Sommer nutzen könnt, um wieder voll in Form zu kommen.

 

Yoga-Hybride:

In diesem Jahr geraten die als mädchenhaft verschrienen Yoga-Übungen wieder stärker in den Fokus von Hobby-Sportlern. Yoga eignet sich schließlich nicht nur für Frauen – auch Männer sollten durchaus etwas Zeit in die Beweglichkeit, Flexibilität und Dehnbarkeit ihrer Glieder investieren. Das zahlt sich nämlich insbesondere im Alter aus, wenn Muskeln und Sehnen langsam steif werden. Außerdem lassen sich Yoga-Übungen prima alleine oder in kleinen Grüppchen ausführen, sodass ihr die Ansteckungsgefahr, die immer noch allgegenwärtig ist, minimiert.

Bei HIIT-Yoga kombiniert ihr nun bekannte Yoga-Übungen mit extrem anstrengenden Trainingsintervallen. Klingt unmöglich? Weit gefehlt!

Diese Trainingseinheit umfasst ein Warmup, zwei Bein-, Ganzkörper-, Oberkörper- sowie Core-Trainings und schließt mit dem bekannten Savasana ab. An Sportbekleidung benötigt ihr nichts weiter als ein luftiges T-Shirt  oder einen leichten Sweater. Für Anfänger ist diese Variante nicht geeignet, da man sich intensiv auf die schnellen Abläufe konzentrieren muss. Durch diese Übungen lassen sich die Muskeln allerdings verlängern und enorm stärken – falls ihr sie richtig ausführt.

 

Gin-Yoga bezeichnet eine ulkige Trendsportart aus Groß-Britannien, bei der ihr das alkoholhaltige Getränk gezielt in Sportübungen einbauen dürft. Ein Traum wird also wahr für Borderline-Alkoholiker!

Ziel ist, dass ihr das Getränk entweder vor oder nach der Trainingseinheit konsumiert. Ein zur Hälfte gefülltes Whiskey-Glas sollte ausreichen. Es geht nämlich tatsächlich nicht darum, dass ihr euch während des Trainings hemmungslos volllaufen lasst – der Alkohol soll vielmehr seine Wirkung als Muskelrelaxans entfalten. Muskeln und Gelenke werden durch die Einnahme also beweglicher. Darüber hinaus soll der Gin ein intensiveres Dehnen und Strecken ermöglichen.

Sofern ihr nun entsprechenden harten Alkohol im Haus habt und über Basis-Yogawissen verfügt, kann es auch schon losgehen! Auf YouTube findet ihr zum Suchbegriff „Gin-Yoga“ genug Videos, die euch wertvolle Tipps geben und den Einstieg leicht machen.

 

Achtsames Laufen:

Auch eine Jogging-Variante schafft es in die Fitness-Trends 2020. Das sogenannte „Achtsame Laufen“. Dieser Laufstil kombiniert Lauftraining mit Meditationselementen.

Ziel ist es dabei, dass sich der Läufer die einzelnen Schritte und Bewegungsabläufe bewusst macht, statt seine persönliche Bestleistung anzustreben. Stattdessen solltet ihr euch bei diesem Training auf Atmung, Körperhaltung und die Umgebung fokussieren, um die Qualität des Laufs zu steigern. Das kann nach Ansicht des amerikanischen Psychotherapeuten William Pullen Menschen helfen, negative Gefühle sowie Probleme zu bewältigen und somit im Alltag entspannter zu sein.

Ganztägiges Training:

Dieses Training bezieht sich weniger auf eine bestimmte Sportart, sondern bezeichnet eine Anzahl von verschiedenen Trainingseinheiten, die ihr im Laufe eines Tages ausführt. Beispielsweise könnt ihr am Morgen eine Yoga-Übung einbauen, geht während der Mittagspause bei der Arbeit joggen und macht abends noch eine halbe Stunde Krafttraining daheim. So stückelt ihr längere Workouts in kleinere Zeiteinheiten, die ihr entspannt in eurem Tagesplan unterbringen könnt.

Diese Art des Trainings eignet sich also in erster Linie für Berufstätige und lässt sich insbesondere mit Blick auf die Tätigkeit im Homeoffice optimal im Alltag ausführen.

Fazit:

Der Trend in diesem Sommer folgt der Notwendigkeit, sich von der Außenwelt zu isolieren. Menschen neigen also stärker zu Trainingseinheiten, die sie zu Hause oder allein in der Natur ausführen können. Das muss allerdings nicht bedeuten, dass die Sportübungen weniger intensiv sind – ganz im Gegenteil. Auch daheim oder alleine im Freien lassen sich extrem fordernde Trainingsvarianten ausarbeiten. Von euch fordern diese nur etwas Kreativität und Flexibilität.