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Lifestyle | 23.04.2021

Frauengesundheit: Diese drei Heilkräuter müssen Sie kennen!

So wie alles in der Natur in regelmäßigen Zyklen abläuft, so spüren auch Frauen diese Abläufe in ihrem Körper.

Bild 20210423 Foto tena.jpg
Photo on Pixabay

Hormonelle Schwankungen treten im Laufe eines einzelnen Monatszyklus auf, sind jedoch auch über das gesamte Leben zu beobachten. Der weibliche Körper erreicht in der Mitte seines Zyklus mit dem Eisprung den Höhepunkt der Fruchtbarkeit. Schließlich findet der Kreislauf mit der Monatsblutung sein Ende. Ebenso treten wir mit der Pubertät in eine lange Phase der Geschlechtsreife ein, die in die Menopause mündet.

 

Diese Veränderungen sind Teil des Lebens und Teil der Natur – dennoch können sie uns von Zeit zu Zeit ganz schön durcheinanderbringen. In diesem Fall sind heimische Heilkräuter zur Unterstützung ein wahrer Segen. Wir können sie im Frühjahr und Sommer selbst pflücken, um daraus Tees, Salben und Tinkturen herzustellen. Die folgenden drei Heilpflanzen sind besonders wirksam und wertvoll für die Frauengesundheit.

 

Frauenmantel (Alchemilla vulgaris)

Frauenmantel ist eines der bekanntesten Frauenheilkräuter. Es findet sich vor allem an Orten, an denen eine hohe Feuchtigkeit herrscht, an Wiesen, Bachrändern oder Tümpeln. Man erkennt es an den charakteristischen gezahnten Blättern, in deren Inneren sich bisweilen Feuchtigkeitstropfen ansammeln. Frauenmantel wirkt harmonisierend und ausgleichend auf den ganzen weiblichen Organismus. Es wird eingesetzt, um Schmerzen während und vor der Periode zu lindern, den Zyklus zu regulieren und den Körper nach einer Schwangerschaft wieder zu stärken. Frauenmantel enthält neben vielen Mineralstoffen auch entzündungshemmende Flavonoide und antioxidative Carotinoide. Aus den frischen oder getrockneten Pflanzen lässt sich ein Tee zubereiten, der über einen Zeitraum von sechs bis acht Wochen dreimal täglich eingenommen werden sollte.

 

Rotklee (Trifolium pratense)

Den Roten Wiesenklee findet man überwiegend auf feuchten Wiesenböden, wo er oft neben dem Weißklee zu finden ist. Man erkennt ihn leicht an seinen großen runden rosafarbenen Blüten, die besonders bei Bienen und Hummeln sehr beliebt sind. Rotklee hat einen hohen Anteil an Provitamin A und Phytohormonen. Letzteres trägt dazu bei, dass er eine wertvolle Hilfe beim Lindern von Hitzewallungen sein kann, die im Rahmen der Wechseljahre auftreten. Er hat eine regulierende Wirkung auf den Hormonhaushalt und unterstützt die Hormonumstellungen dieser turbulenten Zeit so auf sanfte und ganzheitliche Weise. Wenn in den Wechseljahren leichte Blasenschwäche hinzukommt, ist zudem regelmäßiges Beckenbodentraining eine perfekte Ergänzung zur Linderung der Symptome. Rotklee kann entweder in Form von Kapseln, als Tee oder als frisches Salatgemüse eingenommen werden.

 

Mönchspfeffer (Vitex agnus-castus)

Der Mönchspfeffer ist eher ein Strauch als ein Kraut – tatsächlich wird er bis zu fünf Meter hoch. Dennoch soll er an dieser Stelle nicht fehlen, da er eine der bekanntesten Heilpflanzen der Phytotherapie für Frauen ist. Er wächst in Europa überwiegend im Mittelmeerraum und ist erkennbar an seinen ährenartigen, bläulich-rosafarbenen Blüten. Die Früchte des Mönchspfeffers enthalten ätherisches Öl, welches bei Wechseljahresbeschwerden und dem Prämenstruellen Syndrom helfen kann. Seine hormonregulierende Wirkung kommt außerdem bei Frauen zum Einsatz, die unter übermäßig langen, kurzen oder unregelmäßigen Zyklen leiden. Besonders für Frauen, die wegen Hormonschwankungen Schwierigkeiten haben, schwanger zu werden, ist der Mönchspfeffer eine wertvolle Pflanze zur Erfüllung des Kinderwunsches. Mönchspfeffer wird meist in Form von Kapseln, Tropfen oder Tabletten eingenommen. Dabei wird eine Kur über einen Zeitraum von etwa drei Monaten durchgeführt, bis erste Erfolge beobachtet werden können.