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Lifestyle | 15.07.2021

Wohnwagen oder Wohnmobil – was ist die bessere Alternative?

Camping-Urlaub ist schon lange nichts mehr nur für Hippies und Naturmenschen, die es genießen, wochenlang ohne fließendes Wasser und Strom auszukommen.

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Foto: pixabay.com

Im Gegenteil – luxuriöse Wohnmobile, mit denen man glampen kann, sind sogar äußerst komfortabel. Camping ist einer der Urlaubstrends der letzten Jahre. Egal ob Familien mit Kindern, Singles, Paare oder Freunde – in der Natur lässt es sich gut aushalten. Doch so ein Wohnwagen oder Wohnmobil ist eine Investition, die gut überlegt sein will. Schließlich kann man dafür ohne Probleme mehrere tausend Euro bezahlen. Und welche Variante passt überhaupt besser zu mir – praktisches Wohnmobil oder günstigerer Wohnwagen?

Die Vor- und Nachteile eines Wohnwagens

Ein Wohnwagen ist ein Anhänger, der mit Hilfe einer passenden Kupplung am Auto befestigt wird. Die Voraussetzung dafür ist es also, dass ein geeignetes Zugfahrzeug mit einer Anhängerkupplung vorhanden ist. Der Vorteil bei dieser Lösung ist, dass der Wagen während des Camping-Urlaubes in Österreich am Urlaubsort auch einfach wieder abgekuppelt werden kann. So ist es möglich, den Anhänger auf dem Campingplatz zu lassen und mit dem Auto Tagestouren zu unternehmen, ohne das ganze Gespann zu bewegen. Außerdem sind Wohnwagen im Gegensatz zu Wohnmobilen deutlich kostengünstiger. Ein gebrauchtes Modell, das gut in Schuss ist, erhalten Sie bereits für etwa 2.000 Euro. Nachteilig ist es jedoch, dass vor allem ungeübte Fahrer zunächst einige Schwierigkeiten haben können. So ein großes und schweres Gespann zu bewegen, will gelernt sein. Da es bei Wohnwagen außerdem striktere Geschwindigkeitsbegrenzungen gibt als bei anderen Autos, dauert es meist länger, um den Zielort zu erreichen. Im Gegensatz zu Wohnmobilen können sie auch nicht einfach auf öffentlichen Straßen abgestellt werden. Es benötigt immer einen Stellplatz, auf dem der Wohnwagen stehen kann, sofern es kein eigenes Grundstück gibt.

Wohnmobil: Komfortabler, aber auch teurer

Der Vorteil eines Wohnmobiles ist es, dass man sich um das Ankoppeln keine Gedanken machen muss: Man bekommt Anhänger und Zugfahrzeug in einem Gefährt. Außerdem ist der Wohnbereich meist recht komfortabel eingerichtet. Neben den Betten und Schränken gibt es eine Kochnische und ein abgetrenntes Bad, das durch Wasser aus einem Wassertank gespeist wird. Das Fahren an sich ist oft einfacher, und da höhere Geschwindigkeiten erreicht werden, gelangt man meist schneller ans Ziel. Da Wohnmobile auch übergangsweise auf normalen Parkplätzen abgestellt werden können, ist es nicht immer notwendig, für einen Stellplatz zu bezahlen. Der Nachteil liegt zum einen in finanziellen Aspekten – so ein Wohnmobil kostet schnell mehrere tausend Euro. Auch die Kosten für Wartung und Reparaturen sind meist teurer. Zum anderen ist man am Urlaubsort einfach weniger flexibel und kann sich nicht so frei bewegen.

Wie soll ich mich also entscheiden?

Welche Wahl die bessere ist, hängt von vielen individuellen Faktoren ab, nicht zuletzt von den eigenen Vorlieben. Eine weitere wichtige Rolle spielt es, ob der „Alltags-PKW“ als Zugfahrtzeug geeignet ist. Grundsätzlich gilt es, sich die eigenen Prioritäten klarzumachen und gegeneinander abzuwägen: Ist Ihnen eher die Flexibilität wichtig oder der Komfort? Wie viel Geld wollen und können Sie ausgeben? Wer sich unsicher ist, kann vorerst dazu übergehen, sich ein Wohnmobil auszuleihen. Sharing-Plattformen bieten die Möglichkeit, diese Art des Reisens einmal ohne Risiko auszuprobieren und anschließend in Ruhe zu entscheiden.