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Lifestyle | 19.01.2021

Spritzig, steirisch, preisgekrönt

Und der World Cider Award 2020 geht an … KühbreinMost aus dem Murtal. Ein Gespräch über den Trend-Drink und den Fokus auf Regionalität.

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© Freilichtmomente

Das Start-up KühbreinMost aus dem obersteirischen Murtal besteht aus den BetriebswirtInnen mit bäuerlichem Background David Kargl, seiner Lebensgefährtin Beate Offenbacher und Davids Bruder Peter. Heuer haben sie den World Cider Award 2020 für ihren „Sparkling Cider“ abgeräumt und sich damit als erster österreichischer Cider-Produzent überhaupt gegen Konkurrenz aus Cider-Hochburgen wie England, Frankreich oder Südafrika durchgesetzt. Beate Offenbacher über die Leidenschaft für das In-Getränk aus steirischen Äpfeln.

Cider liegt absolut im Trend. Wieso?
Beate Offenbacher: Dies hat mehrere Gründe: Der Low-alcohol-Trend – Menschen ernähren sich gesünder und bewusster und sind daher auch eher gewillt, Cider mit zum Beispiel 4 Vol.-% zu konsumieren. Daneben sind Konsumenten mehr angetan, wenn Cider oder Bier von kleinen Brauereien und Betrieben produziert wird, davon profitieren kleine Cider-Produzenten.

Was macht guten Cider aus?
Wie bei allen Produkten ist es sehr wichtig, dass das Grundprodukt, sprich der Apfelsaft und der Most, eine sehr gute Qualität haben. Die Grundlage für KühbreinCider bilden alte, traditionsreiche Apfelsorten aus Murtaler Streuobstwiesen. Dafür wird bei uns bereits bei der Ernte der Äpfel der erste Grundstein gelegt. Die Verarbeitung erfolgt nach dem neuesten Stand der Technik, schlussendlich ist natürlich auch die grafische Vermarktung ein essenzielles Thema.

Was ist eure Vision beziehungsweise Philosophie?
Es ist es unser Ziel, den Most wieder salonfähig zu machen und auch die Gastronomie davon zu überzeugen, dass es eine ausgezeichnete, leichte Alternative zu Wein ist. Durch hervorragende Qualität und eine coole, authentische Marketing­linie haben wir aus dem Bauerntrunk von früher ein Premiumgetränk entwickelt.

Wie ist es als Frau in diesem Business?
Sehr spannend, wir drei ergänzen uns perfekt. David, mein Lebensgefährte, ist zu 100 % mit der Mostproduktion ausgelastet, Peter ist für den Vertrieb zuständig. Meine Stärke liegt in der Kommunikation und Organisation; Ab-Hof-Verkauf, Kundenkontakte, Verkostungen und Exkursionen werden daher zu einem Großteil von mir organisiert.

Wo kann man Kühbrein-Getränke verkosten?
Besonders freuen wir uns, wenn Menschen direkt zu uns auf den Betrieb kommen, um Produkte zu verkosten. Man bekommt unsere Getränke derzeit in circa 60 Locations, in Graz zum Beispiel im Kunsthauscafé, oder im The Guesthouse Vienna sowie im ausgewählten Handel. Man kann sich das Flaschenschleppen aber auch ersparen und unser Sortiment online bestellen, etwa auf www.fromaustria.at, www.piccantino.at und natürlich www.kuehbreinmost.at.

Gibt es Zukunftswünsche?
Mit KühbreinCider wollen wir in Zukunft am internationalen Markt ankommen und Menschen auch außerhalb von Österreich von unserem Produkt überzeugen. Mit dem Gewinn des „World Cider Awards“ ist es uns gelungen, uns gegenüber anderen Produzenten am Markt durchzusetzen und die Jury von unserem Getränk zu überzeugen.