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Lifestyle | 05.04.2021

Unsere Buchtipps

Rezensionen von Chefredakteurin Nicole Schlaffer

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© Shutterstock
Lies mal!
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„Nie wieder krank“

Gesund, Stark und Leistungs­fähig durch die Kraft der Kälte

von Wim Hof und Koen de Jong

  • 208 Seiten
  • Taschenbuch
  • Verlag Riva
  • € 14,71

Die Methode war mir durch diverse Interviews mit gleichgesinnten Wahnsinnigen bekannt. In diesem Buch wird neben dem Leben und der Philosophie von Wim Hof auch seine Methode beschrieben: eine von ihm entwickelte Atem- und Konzentrationstechnik, die in Zusammenhang mit Kälte und eiskaltem Wasser die Energie steigern, die Durchblutung verbessern, den Stress verringern und das Immunsystem ankurbeln soll. Ein 28-Tage-Plan hilft dabei, sich die Technik anzueignen und in den Alltag zu integrieren. Das Buch und die Methode polarisieren. Doch es ist so wie bei allen Themen: Zuerst selbst ausprobieren, dann mitreden! Gedacht, getan. Und ich muss gestehen: Es ist faszinierend und tut unglaublich gut, über die eigenen Grenzen hinaus zu gehen!

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„Falsch gedacht!“

Warum Gedanken uns in die Irre führen und wir mit mentaler Intelligenz wahre Stärke erlangen

von Marcus Täuber

  • 180 Seiten
  • Hardcover
  • Goldegg Verlag
  • € 22,–

Dieser Mann hat uns schon einmal fasziniert – mit seinem ersten Buch „Gedanken als Medizin“, in dem er uns darlegte, wie wir mit unseren Gedanken unsere Gesundheit steuern und unsere Selbstheilungskräfte aktivieren können. Jetzt, ein Jahr, später erklärt uns der Neurobiologe, warum unser Gehirn lügt. Dass unser Gehirn die Vergangenheit liebt und dazu neigt, sich in sinnlosen Gedankenkreisläufen zu verlieren, kennen wir alle. Der Begriff „mentale Intelligenz“ ist jedoch für viele neu. Sie beeinflusst, wie gut wir die eigenen Gedanken wahrnehmen, kontrollieren, uns nutzbar machen und versteckte Wechselwirkungen verstehen können. Und wenn wir das tun, können wir Krisen und Herausforderungen besser bewältigen und massive Veränderungen unseres beruflichen und privaten Alltags leichter managen. Absolute Leseempfehlung!

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„Hippocampus“

von Gertraud Klemm

  • 268 Seiten
  • Hardcover
  • Verlag Kremayr und Scheriau
  • € 23,09

Eine 1968er-Feministin und ein Digital Native gehen gemeinsam auf Aktionismus-Roadtrip. So weit, so spannend. Es braucht jedoch etwas Zeit, bis das Buch in die Gänge kommt, doch dann ist es recht unterhaltsam. Zum Inhalt: Die vergessene Autorin und Feministin Helene Schulze ist tot. Ihre Freundin Elvira Katzenschlager soll sich nun nicht nur um deren Nachlass kümmern, sondern hat sich zum Ziel gesetzt, ihren früheren Eifer und Antrieb, die Welt an Feminismus durch Aktionismus zu erinnern, wieder aufzunehmen. An ihrer Seite der eher unscheinbare Kameraassistent Adrian, der einfach nur das Geld braucht, das Elvira ihm in Aussicht gestellt hat – auch wenn er nicht genau weiß, was er da eigentlich tut. Denn was damit begann, die verzerrte Biografie der verstorbenen Freundin wieder richtigzustellen, mündet in einem nicht unkriminellen Rachefeldzug gegen Bigotterie und Sexismus. Ein differenzierter Blick auf den Feminismus und die Gleichberechtigung in unmissverständlicher Sprache. I like!

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Regionale Buch­erscheinung

„Vom Fluss und der Zeit“

von Elisabeth Kallinger

  • 240 Seiten
  • Broschiert
  • Eigenverlag
  • € 22,–

Die Oberwarterin Elke Kallinger schrieb einen Familienroman über ihre Vorfahren im Südburgenland und spannt den Bogen vom Ersten Weltkrieg über den Anschluss 1938, die Kriegs- und Besatzungszeit und den Kalten Krieg bis ins 21. Jahrhundert hinein.

 

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