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Lifestyle | 06.04.2021

Eleganz in all ihren Formen

Im Küchendesign des Jahres 2021 ist viel los – man sieht es nur nicht. Was jedoch ins Auge fällt, ist die filigrane, detailbedachte und elegante Ästhetik höchst moderner Küchen.

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Funktionaler Einklang

Im höchst modernen Küchendesign bilden alle Elemente idealerweise ein harmonisches, fließendes Ganzes. Trend Nummer eins in dieser Kategorie bezieht sich auf die Offenheit der Küche – 2021 zieht das, was in Neubauten zu großen Teilen inzwischen als „Standard“ gilt, ein: das offene Küchenwohnzimmer. Um die Harmonie nicht zu stören, wird auf im Design integrierten Stauraum gesetzt. Schwebende Küchenelemente, eingerahmte Geräte an der Küchenwand, die optisch an die Küchenblöcke angepasst sind. Farblich integrierte Stecksysteme an der Wand verhindern ein Überladen der Arbeitsplatte und vereinen Funktion mit dekorativem Design – ob für Küchenutensilien wie Messerblöcke oder aber für Kräutertöpfe und Ladestationen.


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Softe Töne

Wenn dunkle Eleganz zu drückend auf die Stimmung wirkt und Farbe Einzug in das bunte Küchentreiben finden soll, rät das Trendradar 2021 zu sanften, hellen, aber doch kräftigen Tönen. Allen voran erweisen sich dabei Farbtöne wie Senfgelb oder aber abgetönte Rot- und Rosa-Töne als beliebt – insbesondere in Verbindung mit schwarzen Elementen. Vereint man dies noch mit Holz- oder Marmorelementen, kann das Auge in der Küche genüsslich mitspeisen.


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Gold, Schwarz und Kupfer

Es war nur eine Frage der Zeit. Auch der klassische Edelstahl muss Neuem weichen und lässt Raum für die Trends der Saison. Armaturenfarben ziehen vom Badezimmer weiter in die Küchenlandschaft und erstrahlen in edlen Gold-, Kupfer- oder eleganten, matten Schwarztönen. Der simple Weg, um seiner Küche das gewisse moderne „Etwas“ zu verleihen und Akzente abseits von Deko-Objekten zu setzen.


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Maserung macht’s

Wir lieben ein wenig Holz in unseren Küchen – manche für die Farbakzente, andere für das Gefühl. Klar ist: 2021 bilden Echtholzfronten die akzentuierende Alternative zu den neuen dunklen Küchenfronten. Wichtig ist dabei die sichtbare Maserung – der Trend tendiert zu gebürstetem Echtholzfurnier. Die ultimative Trend-Variante wäre carbonbeschichtetes, schwarz lackiertes Holz mit leichter Riss-Optik, um verkohltes Holz zu imitieren. Im neuen Jahr wird in Kombination mit Holz auf schmale Profile und filigrane Arbeitsplatten gesetzt – wo Holz endet, geht man gerne in Marmor-, Beton- oder Edelstahl-Elemente über.


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Marmor-Elemente

Zu guter Letzt wird das moderne Verständnis von Kücheneleganz von Marmor-Optik unterstrichen. In minimalistischem Design überzeugt der Trend-Look auch in diesem Jahr weiterhin, insbesondere an der Küchenwand, ob großflächig oder aber in Form von einigen Keramik-Rechtecken. Inwiefern der Stil umgesetzt werden kann, ist natürlich von Geschmack und Größe der Küche abhängig – bei kleinen Räumen wird zu helleren Tönen geraten, großformatige Küchenlandschaften lassen natürlich hell und dunkel zu. Das ideale Finish wird durch die bereits erwähnte Kombination mit schwarzen, goldenen oder kupfernen Armaturen erzielt. 


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Dunkel, dunkler, Küche

Mehr und mehr dunkle oder vielmehr schwarze Elemente finden sich in den neuen Küchenkonzepten wieder, bis in manchen Fällen letztendlich beinahe die gesamte Küche schwarz ist. Die ehemals klassisch weiße Küche wird von dunklen Tönen, wie der Küchentrendfarbe Anthrazit oder einem satten Dunkelblau, abgelöst und wird, wenn gewollt, nur noch mit hellen Akzenten kombiniert. So manche vereinen im Design sogar ein bisschen von allem miteinander – im ausgewogenen Maß fernab von überfordernd, sondern vielmehr stimulierend. Ein absolutes Muss für die moderne Küche ist jedoch: Sie muss matt sein. Ob Küchenfronten, Arbeitsplatte oder gar die Geräte auf ihr – wir bewegen uns weg vom glänzenden und hin zum matten Finish.