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Lifestyle | 14.04.2021

Kultur-Zuckerl

Demnächst & daheim.

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© Shutterstock
Unsere Kulturzuckerl
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Mari Lang fragt Männer

Sie überzeugte mit ihrem Dokuformat „Mein Leben – Die Reportage mit Mari Lang“ genauso wie heute bei ORF-Sportsendungen. „Frauen­fragen“ nennt die vielseitige Journalistin und Moderatorin ihr aktuelles Baby: einen tiefgründigen und unterhaltsamen Podcast. Sie lädt vorrangig bekannte Männer zum Gespräch, diskutiert mit profil-Chefredakteur Christian Rainer, warum es Frauenhelden, aber kaum Männerheldinnen gibt, lässt sich davon überraschen, dass Skispringer Andreas Goldberger ein Feminist ist, und bespricht mit Schauspieler und Kabarettist Manuel Rubey, warum man in Bezug auf Feminismus noch immer oft verzweifeln könnte (O-Ton: „Es gibt halt auch einfach viele Trotteln.“).

Zu hören: Beispielsweise auf Spotify oder via www.marilang.at

 

© Martina Lang

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Women empower Women

„On stage. On track. Zur Lage der Frauen. Online.“ – unter diesem Titel luden Doris Schmidauer und Bundespräsident Alexander Van der Bellen zu einer Online-Veranstaltung anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März. Der Stream ist nachsehens- und hörenswert (via YouTube-Kanal Alexander Van der Bellen): mit dem Trio Frühstück sowie Keynotes der CDU-Politikerin und Diplom-­Soziologin Yvonne Magwas („Mehr Frauen in Vorständen und Aufsichtsräten – wie wir dieses Ziel erreichen“), Journalistin und Autorin Ingrid Brodnig („Die Coronakrise als Beschleuniger der digitalen Ungleichheit – und was wir dagegen tun können“) und der Kultur- und Geschlechterforscherin Beatrice Frasl („Krankes System? – Psychische Gesundheit als feministisches Thema“).

 

© Daniel Gottschling

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Literarische Begegnung

Manchmal baut sie Brücken, manchmal vertieft die Liebe Gräben. Die von Victor Jarno und seiner Karoline gehört eher in die zweite Kategorie. 30 Jahre lang blieb die Liebe zwischen Cousin und Cousine verborgen, als sie aus dem Ausland heimkehrt, entfacht sie zu neuem Feuer. Zum Missfallen der Familie zieht das Paar noch dazu gemeinsam in das Haus, das ihm die Großmutter vererbte … Zu seinem kürzlich erschienenen Werk „Wir bleiben noch“ (siehe Rezension S. 90) beantwortet der im Mittelburgenland lebende Autor Daniel Wisser Fragen bei einem virtuellen Literatur-Treffen: am 7. April um 18 Uhr. Organisiert und moderiert wird die Begegnung vom Literaturhaus Mattersburg.

Anmeldung zum Zoom-Treffen unter [email protected]  

 

© Pressefoto Ehm

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Handy-Video-Spektakel

Das Lese-Drama des preisgekrönten Autors Siegmund Kleinl zu 100 Jahre Burgenland setzt Peter Wagner (beide am Foto) mit einem zeitgemäßen, spannenden Regiekonzept um: Bei „Das jüngste Land“ wirken rund 70 Menschen aller Altersgruppen aus dem gesamten Burgenland via Handy-Video mit, fünf live gespielte „Alternative Hymnen bzw. Identitätslieder“ unter der musikalischen Leitung von Thomas Monetti (KIBu) werden im Stream verwoben. Die Präsentation ist für den 18. April im Offenen Haus Oberwart geplant; Änderungen werden auf der Website – dort gibt es auch ein gutes Streaming-Archiv mit weiteren fesselnden Produktionen – bekannt gegeben:

www.oho.at

 

© Christian Ringbauer

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Franz Liszt ganz persönlich

Ein Herzstück der Ausstellung ist eine bemerkenswerte Leihgabe: Die sogenannte Phonola ist ein Musikautomat, der auf mechanische Art das Klavier zum Klingen bringt; Franz Liszt komponierte für den Apparat selbst einige Stücke. Im Rahmen der Ausstellung „Franz Liszt. Wunderkind, Weltstar, Abbé“ in Raiding bekommt man im Rahmen einer Führung sogar eine Kostprobe. Anlässlich 100 Jahre Burgenland begegnet man dem Komponisten bei der Schau auf einer persönlichen Ebene: Neben seiner Herkunft aus Raiding werden seine Aufenthalte in Wien und Paris sowie seine wichtigen Frauenbeziehungen zu Marie d’Agoult und Carolyne zu Sayn-Wittgenstein beleuchtet; zu den Ausstellungsobjekten zählen private Gegenstände wie sein Reisealtar oder Briefe seiner Lebensgefährtin Carolyne.

Bis 11. November, für aktuelle Besichtigungsmöglichkeiten: www.liszt-haus.at

 

© Nicole Heiling