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Lifestyle | 06.10.2021

Unsere Kultur-Zuckerl …

… im Oktober

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© Shutterstock
Kultur-Zuckerl
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James trifft Jutta (nicht)

Der arme James Bond musste coronabedingt lange auf seinen Auftritt warten, ab Ende September darf er mit „Keine Zeit zu sterben“ auch in Oberpullendorf elegant über die Kinoleinwand jagen. Wir mögen auch das dortige Kontrastprogramm: einen reichhaltig mit Lesungen bestückten Oktober. Dazu zählt die Präsentation des Erstlingswerks von Hans Peter („Joe“) Treiber am 6. Oktober; mit „Johann Treiber – Studiert, das hätte ich am liebsten“ erzählt er die Geschichte seines Vaters. Ebenfalls eine Premiere ist für Elke Kallinger das Buch „Vom Fluss und der Zeit“, in das sie am 13. Oktober einen Einblick gewährt. Eines unserer Lieblingsbücher von Jutta Treiber, „Solange die Zikaden schlafen“, wurde neu aufgelegt; die Autorin liest am 20. Oktober daraus. Weitere Veranstaltungen im Rahmen des Festivals „Pullenale“ finden im Rathaus statt.


www.kinooberpullendorf.at

 

© Vanessa Hartmann

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Feine Arbeiten, Grosse Taten

So fein seine grafischen Arbeiten sind, so groß sind seine Taten: allen voran die Gründung des Freilichtmuseums Ensemble. Zum 80. Geburtstag wird Professor Gerhard Kisser mit der Enthüllung seiner Bronzebüste geehrt; zudem zeigt eine große Ausstellung die unverkennbar realistischen Zeichnungen des Künstlers. Gerhard Kisser wuchs in Wien auf, wo er zunächst eine Ausbildung zum Graphik-Designer absolvierte, später studierte er ebenso an der Akademie der bildenden Künste. Als er 1971 das erste Mal ins Südburgenland kommt, ist er fasziniert von der Schönheit der bäuerlichen Architektur. Noch im selben Jahr kauft er in Gerersorf ein Grundstück mit dem letzten strohgedeckten Haus und legt damit sozusagen den Grundstein für die heute herausragende Sammlung im Freilichtmuseum.

18. September, Freilichtmuseum Ensemble Gerersdorf, Ausstellung bis 14. November

www.freilichtmuseum-gerersdorf.at

 

© Gerhard Kisser

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Alma macht „Furo:re“

Klassik, Volksmusik, Pop, Experimentell, von da, von dort – Schubladen? Irrelevant. Spielfreude und virtuoses Können erlauben der fünfköpfigen Formation Alma mit ihren Instrumenten, ihren Stimmen und Körpern musikalisch überall hinzugehen, wohin sie wollen. Mal tauchen beim Lauschen poetischer Stücke Bilder vor dem geistigen Auge auf, mal fällt es schwer, sich ruhig im Sessel zu halten. Und wenn die fünf Musiker*innen zum zehnjährigen Bandbestehen ihr aktuelles Programm „Furo:re“ (sic!) nennen, dann wird das einen guten Grund haben. Alma bereichert mit ihrem Auftritt den Oktober-Zyklus des Liszt Festivals Raiding.

17. Oktober, Franz Liszt Konzertsaal Raiding

www.lisztfestival.at

 

© Daliah Spiegel

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Homecoming für Garish

Kann sein, dass wir gemeinsam älter geworden sind? Ist aber auch gut möglich, dass Garish einfach jung geblieben sind. Oder ein bisschen von beidem. Seit mehr als zwei Jahrzehnten steht die aus Mattersburg stammende Formation auf der Bühne, aus den Burschen sind lauter Väter geworden, aber der Mut und die Motivation, neue Pfade zu beschreiten, sind ihnen nie ausgegangen. Sehr schön zum Einstimmen auf das Konzert: Die auf YouTube erlebbare Kollaboration mit Alma zum Titel „Sein Köpferl im Sand“. Die Cselley Mühle war von Beginn an für Garish so etwas wie eine kreative Spielwiese zum Austoben, da darf man davon ausgehen, dass die musikalische Heimat zum 45. Geburtstag ein sehr feines Konzert bekommt.


15. Oktober, Cselley Mühle, Oslip

www.cselley-muehle.at

 

© Andreas Jakwerth

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Birgit & die Buam

Den legendären, prägenden Wiesen Festivals huldigt Birgit Denk nicht nur mit einem Song und einem feinen Video, das Energiebündel hat mit ihren „Buam“, wie sie liebevoll ihre Combo nennt, gleich ein ganzes Album aufgenommen. „Erdbeeren und Musik“ lautet der vielversprechende Titel, der ab 22. Oktober käuflich zu erwerben ist; justament an diesem Tag werden die neuen Scheiben live im Wiener Stadtsaal präsentiert. Sie erzählen vom Schmusen beim Jazzfest bis zur Liebeserklärung an Wien; 14 Lieder, die dem Virusfrust kreativ trotzend entstanden sind und nun die Ohren der Welt in witzig tiefschürfender Manier und im Dialekt geschrieben und gesungen erfreuen sollen.

22. Oktober, Stadtsaal Wien, Mariahilfer Straße 81

www.bdenk.at

 

© Denk