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Lifestyle | 21.01.2022

Straff & jugendlich ganz ohne Nadel

Wir haben mit Katarina Holecek, Beautyexpertin und Businessfrau, über die neue Dermokosmetik-Marke „Skin Distinct Medical Skin & Hair Care“, ihren Werdegang von der Kosmetikerin zur Geschäftsfrau und ihre persönlichen Beautytipps gesprochen.

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© Shutterstock

Wenn La Dolce Vita auf slowakische Zielstrebigkeit trifft, kann daraus nur etwas ganz Besonderes entstehen: „Skin Distinct Medical Skin & Hair Care“ heißt die neue Marke, die hochwirksame Dermokosmetik-Produkte aus Italien nach Österreich bringt. Entdeckt wurden diese von Katarina Holecek, die von deren Wirkung sofort begeistert war. Denn dank einer speziellen Aufarbeitung entfalten die Anti-Aging-Produkte ihre Wirkung direkt in der Haut und sorgen für einen glättenden und straffenden Effekt – und das ganz ohne Botox- oder Filler-Injektionen. Die gebürtige Slowakin ist gelernte Kosmetikerin und Businessfrau mit dem Ziel, den Kosmetikmarkt in Österreich mit ihrer Produktlinie zu erobern und Österreicherinnen bzw. Österreichern eine straffe und zeitlos schöne Haut zu bescheren.


BURGENLÄNDERIN: Woher kommt die Leidenschaft zur Kosmetik?

Katarina Holecek: Eigentlich durch Zufall. Mein Traum war es, Modedesignerin zu werden. Da der Ausbildungsplatz von meiner Heimat leider zu weit entfernt war, entschied ich mich, meinen Abschluss in Kosmetik zu machen, und entdeckte da meine Leidenschaft für die Beautybranche. Um Erfahrungen zu sammeln und eine neue Sprache zu erlernen, war es in der Slowakei ein großer Trend, ins Ausland zu gehen, weshalb ich zum Studieren nach Österreich gezogen bin. In Wien studierte ich fünf Semester Dolmetschen. Ein großartiges Studium, doch wie das Leben so spielt, musste ich es leider abbrechen. Was aber nun? Nachdem ich schon immer wusste, dass ich meine eigene Chefin mit meinem eigenen Kosmetikstudio sein wollte, entschloss ich mich spontan zur Selbstständigkeit und eröffnete im 18. Bezirk in Wien mein Studio.


Wie war der Schritt in die Selbstständigkeit für Sie und woher kam dann das Interesse an Dermokosmetik?

Der Anfang war sehr schwer. Ich kannte kaum jemanden in Wien und dachte nicht, dass die Nachfrage nach Kosmetikstudios so gering war. Dennoch etablierte ich mich schnell und gewann viele Kundinnen. In der Nähe meines Studios gab es damals eine private Schönheitsklinik, die eine Geschäftsführerin für ihre Kosmetikabteilung suchte. Dank meiner Erfahrungen bekam ich die Stelle und konnte das Team gut unterstützen. Es war eine sehr aufregende Zeit, denn ich arbeitete eng mit den Ärztinnen und Ärzten zusammen und sammelte viele neue Kenntnisse in den Bereichen Plastische Chirurgie, Dermatologie und Medizin. Dort kam ich dann auch das erste Mal intensiver mit Dermokosmetik in Kontakt. Leider wurde die Klinik vor einigen Jahren verkauft. Mein Interesse an Dermatologie war dafür aber geweckt.


Wie kam es dann zu Skin Distinct?

Während meiner Zeit in der Privatklinik entstand erstmals die Idee, ein eigenes Produkt zu entwerfen. Damals wurde mir aber von allen Seiten davon abgeraten, weil der Markt überfüllt sei – also legte ich die Idee auf Eis. Als während der Coronapandemie Italien so stark betroffen war, rief ich eine Freundin an, die vor Ort lebte. Wir telefonierten wieder häufiger und kamen ins Gespräch. Durch Zufall erzählte sie mir von einem Produkt, das sie von ihrer Hautärztin empfohlen bekam und wie ein Wunder gegen ihre Falten wirkt. Und das, obwohl meine Freundin starke Allergikerin ist und nur wenige Produkte verträgt. Als Kosmetikerin war jedenfalls mein Interesse sofort geweckt und ich wollte mehr darüber wissen. Sie schickte mir ein Foto des Produkts, ich recherchierte und fand den Hersteller: Dr. Marcello Cairo. Er ist ein anerkannter Experte in der Entwicklung wissenschaftlich basierter medizinischer Haar- und Hautpflege sowie Dermokosmetik und hat u. a. für Elizabeth Arden und Helena Rubinstein geforscht. Ein paar Wochen später hatte ich das Produkt auf dem Tisch und kurz darauf saß ich im Flieger nach Italien. Vor Ort zeigte mir Dr. Cairo das beeindruckende Labor, die Herstellungsprozesse und erklärte mir die Forschung – ich war begeistert und dachte, wir müssen diese Produkte nach Österreich holen.

 

Katarina Holecek, Beautyexpertin  © beigestellt



Wie funktionieren die Produkte von Skin Distinct?

Damit Wirkstoffe in die Haut eindringen können, braucht es immer eine Unterstützung. Wir wenden hierfür ein spezielles liposomales Verfahren an: Mittels multilammelarer Lipide werden die Inhaltsstoffe in die Haut transportiert, um anschließend von innen heraus zu wirken. Dabei hat jedes unserer Produkte eine andere, ganz spezifische Aufgabe: VOLUMIS ELITE polstert Falten mittels Lipiden von innen auf – vergleichbar mit einem Filler. SansTime® produziert und rekonstruiert eigene, natürliche Hyaluronsäure und glättet die Haut schon nach einer Woche und Rastylmed spendet Feuchtigkeit, regt die Kollagenbildung an und sorgt für mehr Elastizität der Haut. Das hautverjüngende Pflegeprogramm ist das Ergebnis intensiver Forschung mit wissenschaftlich erprobten Wirkstoffen und neuen Technologien, das schon nach kurzer Zeit für sichtbar straffere und vollere Haut sorgt.


Was ist Ihr Lieblingsprodukt aus der Serie?

Eindeutig Liftil! Das liposomale Serum erzeugt eine ähnliche Wirkung wie Botox. Bereits nach kurzer Anwendung habe ich hier eine sichtliche Veränderung bemerkt, beispielsweise sind meine Falten im Bereich der Augen stark zurückgetreten. Liftil kann auch unterstützend zur Botox-Behandlung angewendet werden, da es die Botox-Wirkung um bis zu drei Monate verlängert.


Haben Sie noch einen Pflegetipp für unsere LeserInnen?

Was ich meinen Kundinnen und Kunden immer ans Herz lege, ist morgens und abends eine gründliche und feuchtigkeitsspendende Haut­reinigung. Denn nachts passiert mit der Haut sehr viel: Sie regeneriert sich, produziert Talg und verarbeitet alles, was sich tagsüber auf der Haut abgesetzt hat. Deshalb ist die Reinigung das A und O einer gesunden und schönen Haut. Auch sollte man darauf achten, hochwertige Produkte zu verwenden. Kleiner Tipp: Je weniger Inhaltsstoffe, desto besser. Denn häufig enthalten Produkte viele Inhaltsstoffe, die sich gegenseitig in ihrer Wirkung aufheben können.