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Lifestyle | 26.01.2022

Immobilienverwaltung in weiblicher Hand

Die Esterhazy Immobilienverwaltung wird geleitet von Iris Wofinger. Die sympathische Niederösterreicherin mit burgenländischen Wurzeln ist besonders auf eine gute Mieter-Eigentümer-Beziehung bedacht.

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Iris Wofinger, Leitung Immobilien­verwaltung Esterhazy © Viktor Fertsak

Frau Wofinger, welche Aufgaben­gebiete umfasst Ihre Tätigkeit bei Esterhazy Immobilien?

Ich bin seit Oktober 2019 dabei und als kaufmännische Leitung der Immobilienverwaltung ist mein Aufgabengebiet sehr vielfältig: Mietermanagement, Vertragsgestaltung, Konfliktmanagement, Organisation, Abhaltung von Mieterveranstaltungen, Mietzinsgestaltung, Leerstandsmanagement etc. Mein Team besteht aus sechs Personen in der Immobilienverwaltung und wir verwalten 4.300 Einheiten im Nordburgenland, großteils Seeresorts.


Wie sah Ihre berufliche Laufbahn aus bzw. wie sind Sie in die Immobilienbranche gekommen?

Nach meinem berufsbegleitenden Studium an der FH Wiener Neustadt für wirtschaftsberatende Berufe mit Vertiefung Immobilienmanagement wechselte ich in die Immobilienbranche, genauer gesagt in die Immobilienverwaltung eines mittelständischen Betriebs. Ich wurde dort Geschäftsführerin und hatte den Bereich der Makler und Verwaltung über. Nach zwölf Jahren wollte ich mich neuen Herausforderungen stellen und wechselte zu den Esterhazy Betrieben.

 

Trausdorfer See  © Andreas Hafenscher


Wie leben Sie privat?

Ich wohne mit meinem Mann in Bad Vöslau, komme ursprünglich aus dem Bezirk Neunkirchen. Mein Großvater stammt aus dem Burgenland, daher war der Neusiedler See immer schon ein Hot­spot für mich – und auch das umfassende Kulturangebot im Burgenland!


Wie sehen Sie die Entwicklungen am Immobilienmarkt im Burgenland?

Es gab eine starke Preissteigerung in den letzten Jahren, die Pandemie hat das Ganze noch beschleunigt. Im Wiener Speckgürtel, zu dem auch schon lange Eisenstadt und Neusiedl am See gehören, ist eine irrsinnige Nachfrage entstanden. Doch auch das Südburgenland wird stark nachgefragt – von einer Klientel, die Ruhe sucht. Kellerstöckl sind plötzlich sehr interessant geworden. Ich persönlich glaube, dass der Zenit noch nicht erreicht ist, die Preise werden noch weiter steigen, wenn auch nicht so rasant wie in den letzten zwei Jahren.


Was ist die Philosophie bei Esterhazy Immobilien?

Wir sind ein burgenländischer Leitbetrieb und zählen zu den wichtigsten Arbeitgebern in der Region. Es ist uns ein Anliegen, die Bedingungen so zu gestalten, dass sich unsere Mieter*innen in ihren Ferienliegenschaften wohlfühlen. Dafür investiert Esterhazy Immobilien laufend in qualitätssteigernde Maßnahmen wie die Verbesserung der Wasserqualität, die Pflege der Grünanlagen sowie der Allgemeinflächen, was sich auf die Erholungsqualität positiv auswirkt.

 

Kinderveranstaltungen, bei denen die Kleinen auch etwas lernen, finden ebenfalls regelmäßig statt.  © Esterhazy/Tina Zartis



Welche ist die größte Herausforderung in Ihrem Job?

Die zwischenmenschliche Kommunikation ist mir sehr wichtig und diese kann sehr vielfältig sein. Die Mieter melden sich ja meist nur, wenn sie ein Anliegen haben. Wir versuchen aber auch proaktiv auf die Mieter zuzugehen, veranstalten Mieter-­Events, Ausflüge, Events für Kinder, Seefeste etc. Da wir in sehr gutem Austausch mit den Mietern sind, hilft uns das auch im Beschwerdemanagement enorm.


Ist die Immobilienbranche noch eine Männerdomäne?

Nicht mehr so wie noch vor 20 Jahren. Mobiles Arbeiten und Eltern-­Kind-Büros machen es möglich, Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen, egal ob man in einer Führungsposition ist oder nicht. Ich fühle mich gut aufgehoben und wir arbeiten alle auf Augenhöhe.