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Lifestyle | 27.01.2022

Guter Schlaf ist das Maß aller Dinge

Schlechter Schlaf beeinflusst die Lebensqualität enorm.

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© Shutterstock

Fast jeder zweite Österreicher leidet unter Schlafpro­blemen. Die Coronakrise hat das weiter verschärft. So geben laut einer aktuellen Umfrage 32 Prozent an, schlechter zu schlafen. Die Ursachen eines nicht erholsamen Schlafes sind vielfältig und reichen von neurologischen Gründen bis zur obstruktiven Schlafapnoe, einer häufigen Schlafstörung. Im Juni 2021 diskutierten Schlafexperten Fragen rund um den Schlaf.


Schlaf in der Gesellschaft

Wie Prof. Dr. Ingo Fietze, Leiter des Interdisziplinären Schlafmedizinischen Zentrums an der Charité Berlin ausführte, nehmen Schlaf und seine Bedeutung immer mehr Wertigkeit in der Gesellschaft ein. Einer Umfrage zufolge hat der gesunde Schlaf in unserem Leben Vorrang, noch vor Familie und Freizeit. Ein deutliches Anzeichen, dass sich die Menschen für guten Schlaf interessieren, ist die steigende Anzahl an Schlaf-Apps, anhand derer man das Schlafverhalten überwachen kann. Prof. Fietze: „Wir brauchen Schlaf für unser Gehirn, unser Gedächtnis, um gut auszusehen (‚Schönheitsschlaf‘) und damit sich das muskuloskelettale System erholt.“ Nicht grundlos schlafen Sportler länger. Schlaf ist zudem wichtig für die Krebsabwehr, denn Schlaf stärkt das Immunsystem, so Fietze weiter. Schlafmangel und Schlafstörungen machen uns anfällig für Krankheiten, depressiv, dick und unkonzentriert. Schlaf lässt sich leider auch nur bedingt nachholen. Darüber hinaus ist der erholsame Schlaf von sieben bis neun Stunden wichtig, um Stoffwechselabbauprodukte nachts über das lymphatische System abzutransportieren. Aufsehenerregend ist auch die Erkenntnis, dass bei dauerhaft schlechtem oder zu wenig Schlaf das Risiko für Demenzerkrankungen steigen kann.


Schlafräuber

Licht, Handy und Social Media. Über die letzten 100 Jahre hat sich unsere durchschnittliche Schlafdauer um zwei Stunden pro Nacht reduziert. Die Erfindung der Glühbirne machte den Anfang. Und heute? Wer checkt nicht noch schnell vor dem Einschlafen seine E-Mails und schaut bei Facebook und Insta hinein? Damit fördern wir nicht das entspannte Einschlafen, sondern fokussieren unsere Gedanken auf dringende Erledigungen des nächsten Tages oder pushen die Emotionen hoch. Finanzielle und ökonomische Sorgen stören den Schlaf am meisten, berichtet der Schlafexperte. Erschreckend ist, dass nur jeder Siebte, der ein Schlafproblem hat, zum Arzt geht. Ein- und Durchschlafstörungen nehmen zu, weil die Trigger zunehmen: Stress, Schichtarbeit, sogar das nächtliche Stillen und mentale Erkrankungen, Drogen und Alkohol sind dafür verantwortlich, so Prof. Fietze. Schlaf­defizit führt zu gesundheitlichen Risiken. Man fühlt sich müde, unproduktiv und kann sich nicht fokussieren. „Wenn wir länger als fünf Jahre schlecht und zu kurz schlafen, beginnt das Gesundheitsrisiko für Diabetes, Bluthochdruck, Übergewicht, Krebs, Erkrankungen des Bewegungsapparates und Alzheimer-Demenz zu steigen“, so Fietze.


Schnarchen als Warnsignal

OA Dr. Rainer Popovic, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Schlafmedizin und Schlafforschung und Leiter des Schlaflabors im Franziskusspital Wien und am Landesklinikum Melk, machte darauf aufmerksam, dass die schlafbezogenen Atemstörungen zu den häufigsten Ursachen für nicht-erholsamen Schlaf zählen. Dabei ist die obstruktive Schlafapnoe (OSA) eine der gefährlichsten. „Hierbei kommt es zu wiederholten Verengungen bis hin zum kompletten Verschluss der oberen Atemwege mit Sauerstoffverarmung während des Schlafes. Wenn zusätzlich eine Fragmentierung des Schlafes mit extremer Tagesmüdigkeit bzw. Sekundenschlaf mit erhöhtem Unfallrisiko besteht, spricht man von einem Schlaf­apnoe-Syndrom. Bleibt es unbehandelt, besteht ein erhöhtes Risiko, an Herz-Kreislauf-bedingten Folgeschäden wie Blut­hochdruck, Herzrhythmusstörungen, Schlaganfall oder Herzinfarkt zu erkranken“, so Popovic. Problematisch ist dabei meistens, dass die Betroffenen selbst ihre potenzielle Gefährdung nicht spüren und es oft spät zu einer gezielten Abklärung kommt. In Österreich leiden etwa 300.000 Patienten an obstruktiver Schlafapnoe. Der Schlafapnoiker merkt nicht, dass er Atemaussätze hat, ebenso wenig merkt der Schnarcher, dass er schnarcht. Schnarchen kann ein erstes Anzeichen einer Schlafapnoe sein. Und mehr als die Hälfte der Schlafapnoiker leidet an Tagesmüdigkeit. Für Autofahrer, Chirurgen, Piloten und andere Berufe, die hohe Vigilanz benötigen, besteht eine erhöhte Gefahr! Ob die obstruktive Schlafapnoe therapiebedürftig ist, kann in einem Schlaflabor abgeklärt werden. 

 

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