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Lifestyle | 18.02.2022

Passiver Charme

Geringste Heizkosten, eine eigene Notstromanlage für eventuelle Blackouts und mediterranes Feeling im Garten – im Passivhaus der Familie Lehner ist alles auf Nachhaltigkeit ausgelegt.

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Das 2013 im modernen Stil erbaute Passivhaus bietet von der Rückseite einen Anblick, der von vorne nicht erahnt werden kann. Die zwölf Meter lange Glasfront bietet einen Rundumblick auf den perfekt geplanten Garten mit Pool und Poolhaus sowie winterfesten Hanf-Palmen und Feuerstelle. © Vanessa Hartmann

Für Matthias und Christina Lehner war die Zielvorgabe von Beginn an klar: Ein Passivhaus muss es werden. Die Planung hat zwei Jahre in Anspruch genommen, das Paar hat sich viel informiert, viel überlegt, wieder verworfen und umgeplant. Nachdem sie bei vier Baufirmen Angebote eingeholt und Details besprochen hatten, fiel die Wahl auf die Firma Bader Bau aus Horitschon. „Es war das beste Preis-Leistungs-Verhältnis und die Ausführung war top“, erinnert sich der Bauherr. Mit dem Baustoff Ytong waren die Lehners sofort einverstanden, Styropor wollten sie unter allen Umständen vermeiden. „Ytong ist ein super Baustoff, der sich in den letzten Jahrzehnten stark weiterentwickelt hat und heute doppelt so effizient ist wie der rote Ziegel.“ Daher wurde für die Fassade Multipor verwendet, um den Passivhaus-Status zu erreichen. Aufgrund der Dichtheit des Passivhauses wurde eine Lüftungsanlage installiert, die für die Umwälzung der Luft im Haus sorgt und über Kühlregister im Sommer kühlt. Eine Fußbodenheizung wurde zwar auf Wunsch des Ehepaares installiert, aber nun schon seit Jahren nicht genutzt, weil das 200-m2-Haus durch die Sonneneinstrahlung und den Heizkamin (Holz-Verbrauch: 8 Meter jährlich) das ganze Jahr über konstant 24 Grad hält.

Das Passiv-Haus
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Der Sekretär entstammt der Idee und dem Designentwurf von Matthias Lehner und wurde von einem Tischler umgesetzt. Das Design fügt sich harmonisch in den Vorraum ein und fungiert geschlossen als Stilelement.

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Der Sekretär entstammt der Idee und dem Designentwurf von Matthias Lehner und wurde von einem Tischler umgesetzt. Das Design fügt sich harmonisch in den Vorraum ein und fungiert geschlossen als Stilelement.

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Die Küche mit Granitarbeitsplatte ist das Herzstück des Hauses und durch den offenen Essbereich das Kommunikations­zentrum.

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Essbereich und Wohnzimmer werden durch eine halbhohe Wand getrennt, so wird Privatsphäre ermöglicht und dennoch geht die Weite des Raumes nicht verloren.

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Essbereich und Wohnzimmer werden durch eine halbhohe Wand getrennt, so wird Privatsphäre ermöglicht und dennoch geht die Weite des Raumes nicht verloren.

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Der erste Blick im Obergeschoß fällt auf die gut sortierte Bibliothek – Tischlermaßarbeit.

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Matthias Lehner bezeichnet sich selbst als technikbegeistert. Sein Keller ist ausgestattet mit modernster Energietechnologie.

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Das Paar liebt den Neusiedler See und hat ihn sich mit diesem Bild ins Haus geholt.

Die zwei Photovoltaikanlagen am Dach produzieren 9.000 kWh. Tagsüber wird mit der nicht verbrauchten Energie durch eine spezielle Vorrichtung der 500-Liter-Warmwassertank auf Temperatur gehalten. Im Sommer kann sich die Wärmepumpe daher entspannen und sich aufs Kühlen konzentrieren. Weitere überschüssige Energie wird in den Stromspeicher mit Notstromfunktion geleitet, der das Haus nachts mit Strom versorgt. Sollte es zu einem Stromausfall oder Blackout kommen, simuliert die Speicherbatterie den beiden Photovoltaikanlagen normales Netz und sie laufen weiter und produzieren Strom. Der Kreislauf kapselt sich also vom öffentlichen Stromnetz ab und produziert selbstständig. Die Batterie lädt sich tagsüber durch den überschüssigen Strom auf und entleert sich nachts (oder bei trübem Wetter) durch den dann benötigten Strom. Matthias, Prokurist in einem Green-­Tech-Unternehmen, bezeichnet sich selbst als technikaffin. Da durfte natürlich auch ein BUS-System, also ein digitales Nervennetz, mit Alarmanlage im Smart Home nicht fehlen.
Nach acht Jahren im Haus sagen Matthias und Christina Lehner immer noch ganz klar: „Es gibt nichts im Haus, das wir heute anders machen würden.“

Das Poolhaus
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Der Pool mit Abdeckung und das Poolhaus wurden nachträglich verwirklicht und runden das Gesamtbild des Gartens ab. Die Sauna macht sich mit ihrem Ziehharmonika-Prinzip auf Knopfdruck ganz klein – im eingefahrenen Zustand misst sie schlanke 60 cm, ausgefahren bietet sie mit 160 cm Tiefe viel Raum für entspannten Saunagenuss. Die Poolhaus-Küche in Betonoptik ist ebenso ein Hingucker wie der wandhängende Kaminofen.

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Der Pool mit Abdeckung und das Poolhaus wurden nachträglich verwirklicht und runden das Gesamtbild des Gartens ab. Die Sauna macht sich mit ihrem Ziehharmonika-Prinzip auf Knopfdruck ganz klein – im eingefahrenen Zustand misst sie schlanke 60 cm, ausgefahren bietet sie mit 160 cm Tiefe viel Raum für entspannten Saunagenuss. Die Poolhaus-Küche in Betonoptik ist ebenso ein Hingucker wie der wandhängende Kaminofen.

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Der Pool mit Abdeckung und das Poolhaus wurden nachträglich verwirklicht und runden das Gesamtbild des Gartens ab. Die Sauna macht sich mit ihrem Ziehharmonika-Prinzip auf Knopfdruck ganz klein – im eingefahrenen Zustand misst sie schlanke 60 cm, ausgefahren bietet sie mit 160 cm Tiefe viel Raum für entspannten Saunagenuss. Die Poolhaus-Küche in Betonoptik ist ebenso ein Hingucker wie der wandhängende Kaminofen.

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Der Pool mit Abdeckung und das Poolhaus wurden nachträglich verwirklicht und runden das Gesamtbild des Gartens ab. Die Sauna macht sich mit ihrem Ziehharmonika-Prinzip auf Knopfdruck ganz klein – im eingefahrenen Zustand misst sie schlanke 60 cm, ausgefahren bietet sie mit 160 cm Tiefe viel Raum für entspannten Saunagenuss. Die Poolhaus-Küche in Betonoptik ist ebenso ein Hingucker wie der wandhängende Kaminofen.

© Vanessa Hartmann