Loading…
Du befindest dich hier: Home | Lifestyle

Lifestyle | 04.04.2022

Die MEINUNG …

… unserer Leserinnen

Themen:
Bild 2202_B_FE_Meinungen.jpg
© Shutterstock

Sehr geehrtes Team!

Bezugnehmend auf den Artikel „Ungeplante Offenbarungen“ in der März-Burgenländerin möchte ich Ihnen zum neuen Interviewstil gratulieren! Die Interviewerin als Gesprächspartnerin zu betrachten und auf Augenhöhe zu diskutieren und sich so intim zu zeigen, braucht viel Mut! Die Interviewerin zeigt ein hohes Maß an Sensibilität und wirkt als Role-Model für andere Frauen! Als Psychotherapeutin finde ich es besonders wichtig, dass die Interviewerin auch ganz offen über ihren eigenen psychotherapeutischen Prozess spricht. Es soll Frauen dazu ermutigen, endlich zu verstehen, dass es großartig und wichtig ist, sich in manchen Lebenslagen psychotherapeutisch begleiten zu lassen. Mit dem Tabu Psychotherapie muss endlich gebrochen werden. Weiter so!


Herzlich,
Angelika Breser


Selbst ist die Frau

Raphaela Reinfeld  © beigestellt

„Ich buch’ das jetzt und fliege. Mit dir oder ohne dich.“ Zugegeben: Charmant war mein divenhafter Abgang aus dem Büro des Göttergatten ja nicht. Wirksam aber schon. Und: höchst notwendig. Ich konnte doch nicht mein halbes Leben nur den Tausenden Zumutungen des Alltags nachlaufen! Drei Wochen später: Palmen, Strand, Cocktail – check! Doch schon an Tag 2 zogen Wolken auf: in meinem Kopf kreisten die ­To-dos für nach dem Urlaub. Baby FJ muss zum Impfen, ich wiederum bald viele Strategie-Workshops leiten und noch rund 20 weitere Aufgaben warteten, sobald ich wieder aus dem Flieger stieg. Schmeckt wie warme Piña Colada. Und das geht gar nicht. Also recherchierte ich, wie ich mein Gedankenchaos beruhigen kann. Mein Fazit: JETZT und HEUTE mit klitzekleinen Schritten beginnen.

Hier meine Top 3, die sicher gelingen:

  • To-dos sind besser auf Post-its am Nachtkästchen als in unruhigen Träumen aufgehoben. Die kann man dann übrigens gut an andere Familienmitglieder verteilen!
  • 19 bis 9 Uhr smarte Pause: Die „Nicht stören“-Funktion ist das Handy-Ausschalten unserer Zeit. Bringt Ruhe in den Kopf.
  • Happy Tunes: Lieblingslieder hören, wenn es am schönsten ist, und die tollen Gefühle dann wieder abrufen, wenn man glaubt, im täglichen Chaos zu versinken.

Zwar ist damit der mentale Berg nicht gleich abgetragen, aber zumindest reicht es, um dem Göttergatten künftig weniger zu drohen. Übrigens: Er war mir für die Auszeit schlussendlich sehr dankbar.

Raphaela Reinfeld, Working Mum

Persönlicher Blog auf Instagram: raphaela.reinfeld


Liebes Team,

ich lese manchmal euer Magazin und finde es sehr vielfältig und interessant. Besonders der Artikel über Cyber-Mobbing in der letzten Ausgabe hat mich sehr angesprochen. Ich fände es toll, wenn ihr mal etwas über junge Mädchen und Feminismus oder Diskriminierung schreiben würdet. Dies kommt ja auch bei Mädchen in meinem Alter oft vor und es passiert im Alltag, auch in der Schule. Wenn man dann was dazu sagt, wird nur geantwortet: „Mach kein Drama draus!“ Wenn man zum Beispiel etwas Freizügiges trägt, kommen oft Kommentare von Professor*innen. Wenn ein Junge im Sport sein T-Shirt auszieht, wird nichts gesagt. Darf ich nicht einmal entscheiden, was ich anziehe? Ich finde es nicht okay, dass so was im Jahr 2022 noch vorkommt und man nicht mal seine Meinung dazu sagen darf. Ich fände es gut, wenn auch mal darüber berichtet wird.

LG, Hannah, 12


Schreiben Sie uns Ihre Meinung und gewinnen Sie ein Eau de Toilette von bruno banani

[email protected]