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Lifestyle | 06.07.2022 Entgeltliche Einschaltung

Wo Genuss und Tradition hochgehalten werden

Ausgezeichneter Wein, vorzügliche Kulinarik, wunderschöne Landschaft – als lebens- und liebenswert bezeichnen die rund 1.700 Einwohner*innen die Marktgemeinde Neckenmarkt. Tradition wird hier nicht nur hochgehalten, sondern auch gelebt.

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© Nicole Oberhofer

Bis zu 300 Tage im Jahr scheint die Sonne in Neckenmarkt. Dieses Klimaphänomen verdankt die Gemeinde ihrer guten Lage – drei Hügelketten schirmen das Gebiet vor Schlechtwetter ab. Im Norden schützt das Rosalien- und Ödenburger Gebirge, im Westen das Landseer und im Süden das Günser Gebirge vor den feuchten Luftmassen. Dazu kommt, dass das Land gegen Westen flach ist und warme Luftmassen aus der pannonischen Tiefebene einströmen lässt. Niederschlag fällt normalerweise von November bis Jänner, das Wasser sammelt sich in einer tektonisch eingesenkten Mulde, sodass die tiefen und schweren Sand- und Lehmböden in den langen, warmen Sommern die Weintrauben für die besten Rotweine Österreichs perfekt heranreifen lassen.

 

"Nachhaltigkeit, Tradition und Zusammenhalt wird bei uns in Neckenmarkt gelebt.", Bürgermeister Hannes Igler (ÖVP)

© Viktor Fertsak

 


Mit zahlreichen Weingütern und Buschenschenken gilt Neckenmarkt auch als das Mekka von Genussliebhaber*innen. Und die Neckenmarkter*innen wissen auch, wie man Feste feiert – das ganze Jahr über gibt es zahlreiche Veranstaltungen, bei denen Traditionen immer wieder neu erlebt werden. Ebenso ist die Bildungs- und Gesundheitsversorgung in der Marktgemeinde im Mittelburgenland eine, die die gesamte Region zu schätzen weiß. Aber auch traditionelle Unternehmen aus Neckenmarkt entwickelten sich durch die guten infrastrukturellen Maßnahmen mit kreativem Engagement zu österreichischen Vorzeigebetrieben für Gewerbe, Handel, Wein und Wellness.


Geschichte

In die Wende vom Hoch- zum Spätmittelalter fällt die erste urkundliche Nennung von Neckenmarkt im Jahre 1279 als „Nek“. Zu dieser Zeit stand auf diesem Gebiet eine „Burg Eckendorf“. Im Zuge der „2. Güssinger Fehde“ wurde das Bauwerk allerdings schon 1289 wieder dem Erdboden gleichgemacht. Aus dem Jahre 1482 (12. April 1482) stammt die erstmalige urkundliche Erwähnung von Neckenmarkt als Marktgemeinde („oppidum“). In das Jahr 1620 fällt das große historische Ereignis, das für die Zukunft Neckenmarkts bedeutende Auswirkungen haben sollte. Damals, am 29. September 1620, hatten Neckenmarkter Bauern in der „Schlacht bei Lackenbach“ dem in seinem Schloss von einer übermächtigen Heerschar des ungarischen Aufständischen Gabor Bethlen eingekesselten, kaisertreuen Grundherrn Nikolaus Esterházy wertvolle Unterstützung geleistet. Damals zogen scharenweise Neckenmarkter Bauern und Bürger nach Lackenbach und stemmten sich gegen die magyarischen Aufständischen und trugen dadurch wesentlich zum Sieg Esterházys bei. Der Kaiser ließ sich nicht lumpen und übereignete den Besitz der Aufständischen seinem Retter Esterházy, der dadurch vom kleinen Fürsten zum Großgrundbesitzer aufstieg. Doch auch er vergaß seine Helfer nicht. Für ihren Kampfesmut und ihren heldenhaften Einsatz erhielten die Neckenmarkter nach dem Nikolsburger Friedensschluss (1621) eine Fahne mit der Jahreszahl der Übergabe 1622 zum Geschenk. Aus diesen historischen Ereignissen hat sich ein noch heute gepflegtes Brauchtum entwickelt: das „Neckenmarkter Fahnenschwingen“ am Sonntag nach Fronleichnam. Im Ersten Weltkrieg war Neckenmarkt Standort eines großen Kriegsgefangenenlagers. Von den wirtschaftlich schlechten Jahren der Zwischenkriegszeit war auch die Bevölkerung betroffen. Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte ein reger Wiederaufbau ein. Die Marktgemeinde Neckenmarkt kann heute auf große infrastrukturelle, verwaltungstechnische, soziale sowie industrielle Einrichtungen verweisen.

 

© Nicole Oberhofer

 


Ortsteil Haschendorf

Die erste urkundliche Erwähnung der Ortschaft erfolgte im Jahr 1370 als „Harsandorf“; der magyarische Name für Haschendorf lautet „Hasfalva“. Frei übersetzt bedeutet Haschendorf „Dorf bei der Linde“. 1914 wurde ein Kultobjekt aus der Bronzezeit entdeckt, das lediglich in Schweden sein einziges Pendant findet. Die Erhaltung und Pflege der regionalen Kultur, das gemeinsame Handeln im sozialen Verband, kurz gesagt das Miteinander der Menschen, ist in Neckenmarkt ein Grundbedürfnis jedes Einzelnen.

www.neckenmarkt.net


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© Theresa Pewal

Star auf der Geige

Bojidara Kouzmanova-Vladar und Wolfgang Vladar sind eine Musikerfamilie, die vor zwei Jahren ihren Wohnsitz nach Neckenmarkt verlegt hat. Geigerin Bojidara ist gebürtige Bulgarin, die nach Wien kam, um zu studieren und ihre Kariere als Kammermusikerin und Solistin zu verfolgen. Ihren Mann Wolfgang, Hornist an der Wiener Staatsoper und bei den Wiener Philharmonikern, hat sie vor 13 Jahren auf der Bühne kennengelernt. Beide haben ihr Leben der Musik mit Leidenschaft und Hingabe verschrieben. „Mehr denn je ist Musik notwendig, um die unaussprechlichen Wunden der letzten Jahren zu mildern, zu versorgen, zu pflegen. Wir brauchen nicht nur Zerstreuung und Unterhaltung, auch wenn das ganz angenehm ist; wir brauchen auch Trost und Seelennahrung – und dafür sorgt die Musik.“

www.bojidarakouzmanova.com


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© Viktor Fertsak

Neckenmarkter Fahnenschwinger

Das Brauchtum des Fahnenschwingens feiert sein 400. Jubiläum mit einem Festakt. Die Erinnerung an das historische Ereignis (Schlacht bei Lackenbach 1620, wo den Bauern zum Dank für ihren Einsatz unter anderem eine Fahne geschenkt wurde) wird in einer modernen Perspektive pazifistisch gedeutet und als Mahnruf gegen den Krieg gesehen. Die UNESCO nahm daher das Fahnenschwingen 2018 als „immaterielles Kulturerbe“ auf. Die Zeremonie folgt einem strengen Ablauf, das Wissen um das Brauchtum wird von Generation zu Generation weitergegeben. Fähnrich ist heuer Alexander Zörfusz.

© Viktor Fertsak


Architekt Mayerhofer

 

© Viktor Fertsak

 

Ob es bei einem Neubau um die Einbeziehung des Außenraumes geht – oder bei einer Sanierung um die Erhaltung von historischer Bausubstanz: Architekt DI Anton Mayerhofer widmet gemeinsam mit seinem Team den Projekten all seine Kreativität. Eine besondere Herausforderung ist das Bauen in historischen Dorfstrukturen. Durch den vermehrten Abbruch von ortsbildprägenden Gebäuden und Ensembles werden die historischen Ortskerne in den burgenländischen Dörfern zusehends zerstört. Für Mayerhofer ist es ein Anliegen, kreative Lösungen für die Erhaltung und die Weiterentwicklung dieser für das Burgenland so typischen Streckhöfe zu finden, um auch wieder Leben in die Ortskerne zu bringen.

 

© Viktor Fertsak

Architekt DI Anton Mayerhofer, Bahngasse 1, Tel.: 0664/151 0012, www.mayerhofer.co.at


Tierarztpraxis Kuzmits

 

© beigestellt

 

Um treffsichere Diagnosen und eine wirksame Behandlung zu gewährleisten, verwendet die Tierarztpraxis modernste Geräte, um diverse Untersuchungen direkt vor Ort durchführen zu können. Mit viel Einfühlungsvermögen kümmert sich das gesamte Team um die tierischen Patienten. Als besonderer Zusatz wird unter anderem auch Physiotherapie für Haustiere angeboten (Unterwasserlaufband, Lasertherapie, Bewegungstherapie, …). Um künftig das Leistungsangebot noch erweitern zu können, entsteht derzeit ein moderner Neubau der Ordination in Neckenmarkt.

 

© beigestellt

Tierarztpraxis Dr. Kuzmits, Herrengasse 42a, Tel.: 02610/42 887, www.tierx.at


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© Viktor Fertsak

Weingut Lang

Guter Wein braucht Lang. Wenn man Wein anbaut, braucht man viel Leidenschaft, Naturverständnis und natürlich Menschen, auf die man sich verlassen kann. Besonders schön, wenn das die eigenen Familienmitglieder sind. Mit ihren vielfach prämierten Weinen will die Familie Lang (am Bild Andrea mit ihrem Sohn Stefan) Lebensfreude vermitteln und den Gaumen entzücken.

Rotweine Lang, Lange Zeile 11, 7311 Neckenmarkt, Tel.: 02610/42 384 , www.rotweinelang.at


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© Viktor Fertsak

Weingut Tesch

Passion und Herzblut stecken in jedem Glas des Weines aus dem Hause Tesch. Seit mehreren Generationen ist es der Familie Beruf und Berufung zugleich, gute Weine zu machen. Mit viel handwerklichem Wissen, Erfahrung und intensiver Arbeit gelingt es, Terroir, Traube und Winzerkunst in ein harmonisches Zusammenspiel zu bringen.

Weingut Tesch, Herrengasse 26, 7311 Neckenmarkt, Tel.: 02610/43 610, www.tesch.at