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Lifestyle | 04.04.2021

Die besten Tipps, um Ihr Haus Kindersicher zu machen

Wenn Sie bereits Kinder zu Hause haben, wissen Sie wie schnell die kleinen wachsen. Gerade wenn Sie sich an den Alltag mit einem Baby gewöhnt haben stellen Sie fest, dass Sie sich an eine ständig wechselnde Routine anpassen müssen. Wenn Ihr Baby älter wird und bevor es anfängt zu krabbeln, sollten Sie einige Vorkehrungen treffen, um Ihr Haus sicher für Kleinkinder zu machen.

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© Esi Grünhagen auf Pixabay

Hier erfahren Sie, wie Sie Ihre Wohnung babysicher machen können, während Ihr wachsendes Baby die Welt um sich herum erkundet. In den ersten drei Monaten haben Sie sich über das Thema Sicherheit wahrscheinlich noch keine Gedanken gemacht. Denn in diesem Alter genießen Sie die Kennlernzeit und das Kleine liegt viel im Babybett, im Kinderwagen, wird getragen oder liegt im Laufstall, während Sie sich um den Haushalt kümmern, bei Mr Green spielen oder Netflix-Serien gucken können.

Schneller als es Ihnen vielleicht lieb ist, wird Ihr Baby immer größer. Ab dem vierten Monat wird es immer agiler, bis es schließlich anfängt zu krabbeln. Spätestens dann sollten Sie sich Gedanken über die Sicherheit im Haus machen. In diesem Artikel lesen Sie die besten Tipps, damit Sie auf diese Zeit gut vorbereitet sind.

Schauen Sie sich die Räume aus der Kinderperspektive an

Damit Sie die potenziellen Gefahren erkennen können, sollten Sie sich auf die Höhe eines krabbelnden Kindes begeben und sich in den Räumen, zu denen Ihr Kind Zugang hat, umsehen. Kabel, Steckdosen, Drähte und andere kleine Objekte sind Dinge, an die Sie eventuell nicht denken, wenn Sie im Haus stehen.

Babys und Kleinkinder haben ein Gespür dafür, alles in die Hand zu nehmen, was sie nicht haben dürfen. Die Kleinen inspizieren Dinge, an die Sie nicht einmal denken würden, würden Sie nicht nach ihnen suchen. Daher unser Tipp: Legen Sie sich auf den Boden und krabbeln Sie durch das Haus, um alles das, was Ihr Kind nicht in die Finger oder den Mund bekommen soll, zu entfernen.

Achten Sie auf scharfe Kanten

Wenn Kinder krabbeln, sich hochziehen oder laufen lernen, stolpern und fallen sie sehr oft. Natürlich sind Sie darüber besorgt, dass Ihrem Kind etwas zustoßen könnte und haben Angst, dass es auf etwas Scharfkantiges stürzt.

Verletzungen können für Kleinkinder, die sich noch im Wachstum befinden, schlimme Folgen haben. Die Knochen sind noch weicher und das Gehirn nicht so gut geschützt wie bei uns Erwachsenen. Daher sollten Sie sich Eckschutzvorrichtungen kaufen, die Sie an den Tisch- und Möbelkanten befestigen.

Wenn Sie nicht so viel Geld ausgeben möchten, können Sie diese Vorrichtungen auch selber aus einer Poolnudel oder anderen Gegenständen basteln. Poolnudeln eignen sich im Übrigen bestens, um diese an der Tür zu befestigen. So kann sich Ihr Kind bei einer Tür, die sich durch einen Luftstoß ruckartig schließt, nicht die Finger klemmen.

Sichern Sie schwere Gegenstände

Genauso wie Sie auf dem Boden nach Kleinteilen, Steckdosen und Kabeln suchen sollten, lohnt sich auch ein Rundgang durch Ihr Haus, um nach schweren Gegenständen zu suchen.

Versuchen Sie Gegenstände, wie große Blumen oder Schränke zu verschieben oder daran zu wackeln. Dann werden Sie sehen, ob Sie hier nachrüsten sollten.

Ein wackliger Schrank oder ein umgekippter Blumentopf mit der 1,5 Meter großen Pflanze darin kann für Ihr Kind gesundheitsgefährdend sein. Kleinkinder sind weder schnell genug, um dem umkippenden Schrank auszuweichen, noch schnell genug, um vor einem herabfallenden Gegenstand zu flüchten. Beide Dinge können Ihrem Kind schwere Verletzungen hinzufügen.

Sie haben die Möglichkeit, den Schrankrücken mit einer speziellen Halterung an der Wand zu sichern. Wenn Sie keine Löcher bohren möchten, können Sie auch Möbelgurte verwenden. Mit speziellen Kits können Blumentöpfe, Vasen und Co. nicht mehr umkippen und bleiben dort stehen, wo sie hingehören. Das ist vielleicht nicht alles, was Ihre Wohnung komplett kindersicher machen kann, aber es ist mit Sicherheit ein Anfang.