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Lifestyle | 31.10.2020

Sparen oder investieren?

Lesen Sie hier alles darüber!

Die Einstellung der sogenannten Generation Y hat immer wieder für Aufregung gesorgt. Denn berücksichtigt man die aktuellen Zahlen, so sorgen 34 Prozent der 20- bis 35-Jährigen nicht vor - sie machen sich letztlich keine Gedanken über Rentenzahlungen und ignorieren daher renditebringende Geldanlagen. Denn die Generation Y will das Leben zu 100 Prozent genießen. Da passt es nicht ins Bild, Geld für Sparanlagen oder Investitionen „zu verschwenden“.

In der Bundesrepublik Deutschland sind die jungen Erwachsenen aber kritisch. 26 Prozent sind der Meinung, sie werden nicht vorsorgen. 39 Prozent verfolgen hingegen die Taktik der Eltern - das heißt, Geld auf die Seite legen, um am Ende eine attraktive Rendite abstauben zu können. Doch auch wenn die Taktik der Eltern gut war, so sind in der Zwischenzeit 20 bis 30 Jahre vergangen. Heute spart man nicht mehr, sondern man investiert.

Wieso man sich nicht auf die Rente verlassen sollte

In Deutschland gehören 12 Millionen Menschen zur Generation Y. Das sind Personen, die zwischen 20 und 35 Jahre alt sind und ein durchschnittliches Bruttoeinkommen von monatlich 2.300 Euro erzielen. Das heißt, die Generation Y verdient weniger als ihre Eltern, als diese in einem vergleichbaren Alter waren. Dennoch mag es wichtig sein, für das Alter vorzusorgen. Denn es darf nicht Sinn und Zweck sein, das Geld, das man Monat für Monat auf das Konto überwiesen bekommt, 1 zu 1 wieder auszugeben, sodass am Ende eine 0 übrigbleibt. Denn man darf nicht glauben, die staatliche Rente für eine Sicherheit im Alter sein.

Bezieht man über seine gesamte Berufslaufbahn ein durchschnittliches Gehalt, so gibt es in der Rente 700 Euro/Monat. Ein Betrag, mit dem man oft nicht einmal die Miete seiner Wohnung bezahlen kann. Das heißt, die Altersarmut ist bereits vorprogrammiert, wenn man nicht schon heute entsprechende Akzente setzt.

Wissen aneignen

Wer glaubt, man legt Monat für Monat etwas Geld auf ein Sparbuch oder Tagesgeldkonto, der wird am Ende feststellen, dass es zu einem realen Geldwertverlust gekommen ist. Denn vergleicht man die aktuellen Sparzinsen mit der Inflation, so ist diese wesentlich höher - das heißt, das Geld verliert tatsächlich an Wert. Somit darf man heute nicht sparen, sondern muss investieren.

An dieser Stelle ist gesagt, dass es natürlich nicht so einfach ist, das für sich passende Produkt zu finden. Denn einige Anlageformen sind recht riskant - und wer kein risikoaffiner Anleger ist, der wird hier keine ruhige Minute mehr haben und wohl auch keinen angenehmen Schlaf mehr finden. Man muss sich also selbst im Vorfeld die Frage stellen, ob man lieber sicherheitsorientiert ist oder bereit wäre, ein entsprechendes Risiko einzugehen, und wenn der Plan aufgeht, dann auch hohe Gewinne einfahren zu können.

Um hier die richtige Entscheidung zu treffen, muss man natürlich ein entsprechendes Wissen haben. Das bedeutet, es ist durchaus wichtig, sich mit den verschiedenen Geldanlagen zu befassen - und man muss sich mit den Vor- wie Nachteilen auseinandersetzen. Nur so kann man in weiterer Folge die für sich passende Entscheidung treffen. Wer hingegen keine Ahnung von der Materie hat, der wird mitunter einen Verlust einfahren.

So auch, wenn man der Meinung ist, man will mit Aktien spekulieren. Es gibt immer wieder negative eToro Erfahrungen, obwohl es sich hier um einen der bekanntesten wie beliebtesten Anbieter am Markt handelt. Wer aber mit der falschen Einstellung an die Sache rangeht, kann am Ende aber nur verlieren.

Ist das Risiko zu hoch?

Das Investieren mag nicht so einfach sein, ist aber nicht so gefährlich, wie das gerne verkauft wird. Mit einem börsengehandelten Indexfonds, kurz: ETF, kann man sehr wohl das Risiko reduzieren und dennoch mit Aktien spekulieren - bzw. besser gesagt mit der Entwicklung eines im Vorfeld gewählten Index. Das kann etwa der DAX, der deutsche Aktienindex, sein.

Neben dem ETF gibt es noch aktiv gemanagte Fonds oder die Möglichkeit, sich selbst ein Depot nach seinen Wünschen zusammenzustellen. Wichtig ist nur, dass man sich im Vorfeld mit den möglichen Vor- wie Nachteilen befasst und einen langen Anlagehorizont verfolgt.