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People | 15.02.2021

Liebe finden ❤️

Authentisch und liebevoll – so können die Wenigsten selbst über sich schreiben. Deshalb machen wir das als Profis. Drei ehrliche Porträts von drei sympathischen Männern, die sich auf deine Zuschriften freuen.

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© Shutterstock

Roland Strobl, 30

Aussteiger mit Tiefgang

 

 

„Das Wichtigste im Leben ist, seinen Seelenpartner zu finden.“ Mit diesen Worten beendet der 30-Jährige das interessante Interview. Roland Strobl hat als Ingenieur und Produktdesigner jahrelang für große Firmen gearbeitet, bis er den Arbeitsstress und seinen gut bezahlten Job an den Nagel hängte, um sich weiterzuentwickeln, kreativ zu sein und sich mit seinen Hobbys selbstständig zu machen. Sei es auf einer einsamen Hütte in Oberösterreich oder zu Hause in seinem Kreativstudio im Mittelburgenland – Veränderungen haben ihm noch nie Angst gemacht, er sieht sie als Herausforderung. „Wenn es eine Frau schafft, bis in mein tiefstes Inneres vorzudringen, wo sich viele Mauern und Hindernisse befinden, dann mache ich alles für sie.“ Die Kommunikation sieht Roli als zentralen Punkt in einer Beziehung, ebenso wie den Respekt voreinander. Bildung findet er essenziell und beschreibt sich selbst als unkonventionellen Typ, der auch die wilden Seiten des Lebens auskosten möchte. Es ist ihm wichtig, dass seine Partnerin offen für Neues ist und gerne reist. „Die schönen Momente mit einem geliebten Menschen zu teilen, macht sie noch schöner. Da kommt der Romantiker in mir durch“, schmunzelt der Deutschkreutzer, der sich vorstellen kann, überall auf der Welt zu wohnen. Selbstreflexion sieht er als sehr wichtig, ebenso wie Sexualität. Oberflächlichkeit hingegen lässt ihn kalt, Smalltalk hält er für unnötig. Roli war in seinem Leben bisher zwei Mal richtig verliebt. „Es gibt nichts Schöneres im Universum.“ Treue ist dabei sein oberstes Prinzip. Als empathischer Mensch, der die Welt gerne aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet, erwartet er dies auch von seiner Partnerin. Äußerlich hat der 30-Jährige keine genauen Vorstellungen von seiner Traumfrau, ihm ist es wichtig, dass sie sich in ihrem Körper wohlfühlt und Natürlichkeit ausstrahlt. Auf Augen achtet Roli besonders. „Die Augen sind der Spiegel der Seele und sagen mehr über einen Menschen aus als seine Worte.“
Seine Freizeit verbringt er am liebsten mit Musikhören und -machen (er spielte viele Jahre in einer Band), Fotografieren, Zeichnen, Kreativsein und mit Tieren. Mit seiner Partnerin möchte er gemeinsam Kochen (asiatisch und italienisch sind seine kulinarischen Vorlieben) und vor allem Reisen. Denn neue Kulturen und Philosophien zu entdecken, ist eines seiner liebsten Hobbys. „Für die richtige Frau bin ich bereit, bis ans Ende der Welt zu reisen.“


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Betreff „Roland“


Horst  Egresich, 50

Bürgermeister mit Humor

 

„Es kommt alles, wie es kommen muss. Das nimmt man und macht das Beste daraus.“ Mit diesem diplomatischen Zugang geht der Bürgermeister von Kaisersdorf gelassen und straight durchs Leben. Und das war schon immer sehr abwechslungsreich: Beruflich zog es ihn für neun Jahre nach Deutschland, wo er eine Führungsposition in einem großen Konzern innehatte. Dort führte er auch eine langjährige Beziehung, die dann daran zerbrach, dass der Mittelburgenländer wieder in seine Heimat zurückwollte und seine Partnerin nicht bereit war, mitzugehen. Bevor er 2017 Bürgermeister wurde, machte er sich als Unternehmens- und Personalberater selbstständig und war unter der Woche viel in Österreich und Deutschland unterwegs, am Wochenende widmete er sich seiner Aufgabe in der Gemeinde. Heute arbeitet er neben seinem Job als Gemeindeoberhaupt beim Land Burgenland als Controller auf kaufmännischer Seite. Bleibt da noch Freizeit? „Wenig, aber die Freizeit, die ich habe, genieße ich. Ein bisschen Laufen, Skifahren, Golfen – und gesellige Runden mag ich sehr gerne.“ Krampfhaft nach einer Beziehung hat er nie gesucht, wenngleich er durch seine Tätigkeiten immer mit vielen Menschen zusammenkam. Bekanntschaften gab es einige, aber die Richtige war nicht dabei. Auch Kinder haben sich nie ergeben – zum Bedauern des 50-Jährigen. Mit seiner Familie hat er sehr engen Kontakt, auch zu seinem 9-jährigen Taufkind Moritz. Doch Jammern liegt Horstl – wie seine Freunde ihn nennen – fern. Humor ist ihm an seiner zukünftigen Partnerin sehr wichtig. Ebenso wie Vertrauen und Offenheit. „Ich bin ein ‚groder Michl‘, lieber direkt anstatt hinterrücks. Ein hilfsbereites, unterstützendes Miteinander ist mir wichtig. Ich mag es nicht, wenn man nur auf seinen eigenen Vorteil schaut.“ Mit einem Hausmütterchen am Herd kann Horstl nichts anfangen; eine starke, unabhängige Frau, die mit beiden Beinen im Leben steht, ist ihm lieber. „Wichig ist, dass man sich ergänzt, auf Augenhöhe diskutieren kann, die Meinung des anderen akzeptiert.“ Durch die Einschränkungen der letzten Monate hat Horst das „Netflixen“ für sich entdeckt und schaut gerne Serien. Dabei sowie bei Unternehmungen und Ausflügen oder bei geselligen Runden mit Freunden merkt er, wie schön es wäre, wenn er die Freude mit einer Frau an seiner Seite teilen könnte.


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Manfred  Stifter, 57

Handwerker mit Herz

 



„Sich zu grämen oder in Selbstmitleid zu versinken, bringt nichts.“ Das sieht man ihm auch an. Ein fitter, lebensfroher Mann sitzt beim Interview vor uns. Manfred Stifter aus Glashütten bei Langeck gestaltet seine Freizeit am liebsten abwechslungsreich. „Das Schwierigste ist das Alleinsein. Ab und zu seine Ruhe zu haben, ist schön, aber grundsätzlich möchte ich meine Freizeit mit meiner Partnerin verbringen.“ Sei es beim Wandern, Motorradfahren oder Bogenschießen. Auch für neue Hobbys, die seine künftige Partnerin mit in die Beziehung bringt, ist der sportliche 57-Jährige offen. „Und wenn sie nicht gerne Motorrad fährt, dann würde ich es auch verkaufen“, schmunzelt der Handwerker. Als langjähriger Mitarbeiter bei einer erfolgreichen Baufirma ist Manfred es gewohnt, anzupacken. Auch im Privatleben fackelt er nicht lange. Spontane Ausflüge in die Natur oder auch ein gemütlicher Abend zu zweit auf der Couch: die Lebenslust ist ihm wichtig. Und das gemeinsame Genießen. Auch wenn er bereits zwei Ehen hinter sich hat, ist Manfred nicht verzweifelt, sondern positiv für die Zukunft gestimmt. Zu seinen beiden Töchtern hat er ein inniges Verhältnis und als dreifacher Opa hängt sein Herz auch an der Familie. Derzeit kümmert er sich teilweise um seine 91-jährige Mutter, die im gleichen Ort wohnt. Doch was die Zukunft betrifft, ist er offen für alles, was kommt. In seinem eigenen großen Haus leben derzeit zwei Katzen mit ihm und leisten ihm an einsamen Abenden Gesellschaft. Eine sportliche, unternehmungslustige Partnerin würde Manfreds Leben komplettieren. „Am Sonntag im Wirtshaus zu sitzen, interessiert mich überhaupt nicht, das habe ich nie gemacht. Ich verbringe die Zeit viel lieber mit meiner Partnerin oder in der Natur.“ Die Optik der künftigen Frau an seiner Seite ist dem Endfünfziger nicht so wichtig, „solange das Zwischenmenschliche passt.“

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