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Upgrade | 21.05.2021 Entgeltliche Einschaltung

Deutschkreutz in Bewegung

Eine Gemeinde, die lebt, in der sich etwas tut. Deutschkreutz ist bekannt für Innovationen und Visionen, gilt in vielen Bereichen als Vorreiter im Burgenland. Auch für die Zukunft sind zahlreiche Projekte geplant, die den Ort noch lebenswerter machen werden.

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Als Zugpferd des Blau­fränkischlands ist Deutschkreutz nicht nur für seine hervorragenden Weine bekannt und beliebt, sondern auch für sanften Tourismus, durchdachte Konzepte und aufstrebende Visionäre. Allen voran Bgm. Manfred Kölly, der mit vielen bereits umgesetzten Projekten im Land eine Vorreiterrolle eingenommen hat. Für die nahe Zukunft hat er wieder einige außergewöhnliche Vorhaben in Planung: Er möchte Deutschkreutz als Pionier-Gemeinde für Wasserstofferzeugung positionieren. Durch den Windpark sei es möglich, mittels bestimmter Technik durch einen Kompressor Wasserstoff zu erzeugen. „Wasserstoff als Energielieferant für Fahrzeuge und Flugzeuge wird die Zukunft. Wir müssen eine umwelt­orientierte Klimapolitik im Fokus haben, anders wird der Klimawandel nicht zu bewältigen sein“, ist der Bürgermeister überzeugt. Auch Photovoltaikprojekte werden ausgebaut. So soll auch das neue Gemeindezentrum, das Kölly noch in diesem Jahr planen lassen möchte (gewünschter Baubeginn: 2022), mit dieser alternativen Energiegewinnung ausgestattet sein. Da die Sanierung des alten Gemeindeamts rund 2,2 Millionen Euro in Anspruch nehmen würde, soll das Gemeindehaus an einem anderen Standort neu errichtet werden (am Hauptplatz neben der Kirche) und damit weiter ins Zentrum rücken, wo dann auch Büros für Firmen (die Nachfrage steigt) Platz finden sollen sowie Wohnungen im Obergeschoß. Das alte Gemeindehaus soll an die OSG verkauft werden, um daraus ebenfalls Wohnungen entstehen zu lassen.  

 

Bürgermeister Manfred Kölly hat Visionen und Umsetzungswille.
© Viktor Fertsak



Ebenso wird der Ortskern weiter belebt, indem das alte Gasthaus Weber im Mai 2021 abgerissen wird, um einem Gebäudekomplex mit Betreutem Wohnen zu weichen. Auch die Polizeidienststelle und ein Allgemeinmediziner sollen dort untergebracht werden. „Ressourcenschonendes Bauen ist uns ein großes Anliegen. Bestehende Flächen und Gebäude, die ansonsten verfallen würden, werden dadurch einem neuen, sinnvollen Zweck zugeführt. Ebenso ist die Nachfrage nach Wohnraum groß. Wir haben in letzter Zeit regen Zuzug in Deutschkreutz, unsere Gemeinde ist lebendig und bleibt in Bewegung“, so Kölly. Nicht nur die Bedienung des Wohnbedarfs, sondern auch die Ansiedelung von neuen Betrieben ist dem Bürgermeister ein Anliegen. Für den bestehenden Wirtschaftspark gibt es einen neuen Investor, der viel Geld in die Hand nehmen möchte, um weitere Arbeitsplätze im außerhalb der Ortschaft gelegenen Industriepark zu schaffen. Um der großen Nachfrage nach Wohnraum weiter entgegenzukommen, werden durch die OSG weitere Wohnungen und Reihenhaus-Bungalows im Ortsteil Girm (Kirchengasse) gebaut sowie die 50+ Bungalows erweitert. Ebenso wichtig ist es für die Gemeinde, der Bevölkerung neue Anreize für die Freizeitgestaltung zu bieten, um ein abwechslungsreiches und harmonisches Miteinander zu fördern. Daher will Kölly als weiteres Zukunftsprojekt einen 30 Hektar großen Badeteich zwischen Schwimmbad und Juvina anlegen lassen, der den Tourismus beleben und das bestehende Schwimmbad miteinbinden soll.

Für den Bahnhof, der für die Pendler der Region enorm wichtig ist, hat Kölly auch Ausbauideen, die von technischen Modernisierungen bis hin zu behindertengerechter Ausstattung gehen. Die Ideen gehen dem Bürgermeister nicht aus, der Umsetzungswille auch nicht: „Ich möchte, dass Deutschkreutz noch mehr Wohlfühlort wird und für Alt und Jung hier viele Möglichkeiten geboten werden, sowohl fürs Wohnen als auch für die Freizeit und für das Berufsleben. Je attraktiver unser Ort ist, desto eher siedeln sich neue Betriebe hier an, was wiederum die Wirtschaft fördert und Arbeitsplätze sichert.“

www.deutschkreutz.at 


Rotweinfestival
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Der Weinbauverein mit Obmann Christian Kirnbauer an der Spitze lädt zum allseits beliebten Highlight im Veranstaltungskalender, dem Rotweinfestival, vom 8. bis 11. Juli 2021. Am 9. und 10. Juli öffnen die Winzer*innen ihre Kellertüren, die Veranstaltung wird selbstverständlich an die jeweils aktuellen Corona-Bestimmungen angepasst.

www.rotweinfestival.at

 


Von Weingut zu Weingut
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Wandern Sie gemütlich von einem Weingut zum nächsten und verkosten Sie die hervorragenden Deutschkreutzer Weine. Die Winzer*innen führen Sie durch ihre Keller und fachsimpeln mit Ihnen (Termine: evtl. noch im Mai, 19.6., 24.7., 21.8.2021). Die limitierten Tickets gibt es im Vinatrium zu kaufen: € 35,– (inkl. Kostglas und 10-Euro-Gutschein für Ihren Weineinkauf). Weiters hat der Verein Blaufränkischland Pur vor Kurzem 28 Elektro-Fahrräder angeschafft, die sportlichen Gästen zur Verfügung stehen.

www.deutschkreutz.at


Weingut K+K Kirnbauer
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Mit nachhaltigem und biologischem Weinbau sowie viel pannonischer Lebensfreude bringt der Familienbetrieb K+K Kirnbauer Weine von höchster Qualität hervor. Die atemberaubende Kulisse des Weinguts kann das ganze Jahr über bei Weinver­kostungen genossen werden. Zum Bespiel beim „Wine & Sound“-Event am 19. Juni, 13 bis 21 Uhr.

Weingut K+K Kirnbauer, Rotweinweg 1, Tel.: 02613/89 722, www.phantom.at


Weingut Silvia Heinrich
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Prämierte Weine, ein herzliches Ambiente und eine authentische Winzerin – so beschreiben Gäste das Weingut Silvia Heinrich. Ob Wein­verkostung im Keller oder Picknick­erlebnis mit burgenländischen Spezialitäten in einzigartiger Atmos­phäre am Goldberg. Die Winzerin erwartet Sie am 19. Juni im Rahmen des Events „Von Weingut zu Weingut“.


Weingut Silvia Heinrich, Karrnergasse 59, Tel.: 02613/89 615, www.weingut-heinrich.at


Frauenpower in der Raiffeisenbank
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Die örtliche Raiffeisenbank feiert in zwei Jahren ihr 100-jähriges Bestehen. Durch die Förderung und Mitarbeit in vielen Vereinen und ­Organisationen ist die Raiffeisenbank maßgeblich am Geschehen und der Entwicklung des Ortes beteiligt. Gut ausgebildete Mitarbeiter*innen und persönliche, herzliche Betreuung sind die Grundlage des Erfolgs.

Raiffeisenbank Region Deutschkreutz-­Horitschon, Hauptstraße 49, Tel.: 02613/80 244, www.raiffeisen.at


Weingut Ernst
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Ernsthafte Weine zu keltern, ist seit 2005 das Ziel von Bernhard Ernst. Damals jung und wild – heute immer noch ernsthaft daran interessiert, qualitativ große Weine herzustellen. Heute mit einer Frau, die seinen Traum mitträumt: Mit Sylvia Ernst entschloss sich eine Vorarlbergerin, sich gemeinsam mit ihm dieser Aufgabe mit Herzblut zu widmen.


Weingut Bernhard & Sylvia Ernst, Neubaugasse 21, Tel.: 0664/38 60 220, www.weinguternst.at


Kirchenwirt Heinrich
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Der gemütliche Gastgarten schafft eine familiäre Atmosphäre, in der Besucher ihren Alltagsstress vergessen und Eltern sich in Ruhe kulinarisch verwöhnen lassen können. „Wir hoffen, dass wir demnächst zu einer wenn auch etwas anderen Normalität zurückkehren – am besten bei einem Glas Wein in unserem Gastgarten“, so Anni, Harald und Eva-Maria Heinrich.

Kirchenwirt Heinrich, Hauptstraße 53, Tel.: 02613/80 291, www.kirchenwirt-heinrich.at


Weingut Gager
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Den bodenständigen Charakter haben nicht nur die Weine, sondern auch die Familienmitglieder des Weinguts Gager. Auf 40 Hektar wachsen die Reben, die für die dunklen, stoffigen und kompakten Gager-Weine stehen. Regionstypische Weine mit höchster Qualität: „Erst wenn uns das gelungen ist, schreiben wir Gager drauf“, so Winzer Horst Gager.

Weingut Gager, Karrnergasse 2 + 8, Tel.: 02613/80 385, www.weingut-gager.at


Zimmerei Reumann
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Moderner Holzhausbau, klassischer Dachstuhl sowie jegliche weitere Arbeiten wie Terrassen, Fassaden oder Dachsanierungen – das Leistungsangebot von Ronald Reumann ist umfangreich. Der Familienbetrieb beschäftigt rund 20 Mitarbeiter und ist von der Skizze bis zur Fertigstellung für seine Kunden da.

Zimmerei Reumann, Elisabethgasse 55, Tel.: 0676/55 07 291, www.zimmerei-reumann.at


Kunst- und Kulturschloss
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Das 1625 erbaute prächtige Renaissance-Schloss wurde 1966 vom Künstler Prof. Anton Lehmden in desolatem Zustand erworben und bis zu dessen Tod 2018 über 50 Jahre lang liebevoll restauriert. Sehenswert ist daher das Lehmden-­Museum mit einer umfangreichen Werkschau seiner Bilder sowie auch die Schlosskapelle, die gerne für Trauungen gebucht wird. Und der Kultursommer mit seinen zahlreichen Veranstaltungen belebt die heimische Kulturszene.

Schloss Deutschkreutz, Tel.: 0699/11 863 207, www.schlossdeutschkreutz.at

Fotos: Viktor Ferstak, Anna Heinrich, beigestellt